Forschung
Sanofi iAward Europe

Fünf innovative Forschungsprojekte aus Berlin ausgezeichnet

Fünf Forschungsprojekte des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung und der Charité konnten sich aus insgesamt 190 eingereichten Dossiers bei der Auswahl für das neue „Sanofi Innovation Awards Europe“-Programm durchsetzen.
News
Prof. Dr. Henrik Semb

Semb übernimmt Institut f. Translationale Stammzellforschung

Zum 1. August übernimmt Prof. Dr. Henrik Semb die Leitung des neu gegründeten Instituts für Translationale Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum München. Der Schwede arbeitet an einer Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes mithilfe von Stammzellen.
Neue S2e-Leitlinie

„Kryptogener Schlaganfall und offenes Foramen ovale“

Ein vergleichsweise einfacher Eingriff zum Verschluss des offenen Foramen ovale (PFO) kann das Risiko für einen Schlaganfall deutlich verringern, wenn zuvor eine sorgfältige Diagnostik keine Hinweise auf andere Schlaganfallursachen erbrachte. Das ist die wichtigste Aussage der neuen S2e-Leitlinie „Kryptogener Schlaganfall und offenes Foramen ovale“.
Forschungslandschaft

Breite Stoffwechselforschung

Der Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung widmet sich ein vom BMBF und dem Freistaat Sachsen finanziertes neues Helmholtz-Institut in Leipzig. Gründungsdirektor ist der Atherobesity-Experte Prof. Dr. med. Michael Stumvoll.
Typ-3c-Diabetes

Neue Ansätze beim Pankreaskarzinom

Ist die Bauchspeicheldrüse von einem Tumor betroffen, muss sie gegebenenfalls entfernt werden, sodass kein Insulin mehr produziert werden kann, welches den Blutzucker reguliert (Diabetes-Typ-3c). Zwei aktuelle Studien liefen neue Ansätze bei Diagnostik und Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs, damit es nicht soweit kommt.
Genetische Effekte

Zusammenhang zwischen Fettmasse und -verteilung erforscht

Wissenschaftler haben die genetischen Effekte auf Körperform und Body-Mass-Index (BMI) erstmals gemeinsam betrachtet und deren Risiko für kardiometabolische Erkrankungen erforscht. Sie konnten zeigen, dass BMI und Körperform zur Bestimmung des Erkrankungsrisikos nicht losgelöst voneinander betrachtet werden sollten.
Bauchfett:

Eiweißmolekül be­günstigt Insulin­resistenz und Entzündungen...

Ein Forscherteam hat einen Botenstoff identifiziert, der das Entstehen von Insulinresistenz sowie chronischen Entzündungen begünstigt. Er wird bei starkem Übergewicht aus den Fettzellen des Bauchfetts freigesetzt und ans Blut abgegeben. Die neuen Erkenntnisse könnten neue Therapie-Ansätze.hervorbringen.
ATTD-Kongress

iPDM: Bessere Werte, motivierte Patienten

Integriertes Personalisiertes Diabetesmanagement (iPDM) kann bei Typ-2-Diabetikern, die Insulin spritzen, den HbA1c-Wert deutlich senken. Das zeigen die Ergebnisse des iPDM-Pro-Value Studienprogramms.
DZD auf dem Diabetes Kongress 2018

Neue Ansätze zur Prävention von Diabetes

In verschiedenen Symposien und Sessions auf dem Diabetes-Kongress 2018 (9. – 12. Mai, Berlin) stellen Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) aktuelle Highlights ihrer Arbeit vor.
Epidemiologie

Ein Fünftel aller Todesfälle in Deutschland ist diabetesbedi...

Anhand von deutschen Kassendaten und Erkenntnissen aus dem dänischen Diabetes-Register errechneten Forscher des DDZ die Exzessmortalität infolge eines Diabetes. Offizielle Statistiken liegen danach mit ihren Zahlen weit daneben, so die Forscher.
Grundlagenforschung

Ein U für ein T vormachen

Ein Forscherteam der Technischen Universität Dresden und der New Yorker Rockefeller University haben neue Einblicke darin geliefert, wie der Insulinrezeptor funktioniert. Sie nutzten dazu die sogenannte Nanodisc-Technologie.
Grundlagenforschung

Botenstoff GABA: Möglicher Ansatzpunkt bei Diabetes?

Zwei aktuelle schwedische Studien in ‚EBioMedicine‘ beleuchten den Zusammenhang zwischen Diabetes und dem Molekül GABA. Interessanterweise, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ergibt sich der sowohl für Typ-1- als auch für Typ-2-Diabetes.
Diätetische Therapie bei Typ-2-Diabetes

Ernährungsmodelle im Fokus: „Low Carb“ oder „Low Fat“?

Ist für Menschen mit Typ-2-Diabetes oder einem Prädiabetes eine Ernährungsweise mit weniger Fett oder mit weniger Kohlenhydraten von Vorteil? Darüber streiten sich bislang die Geister, direkte Vergleichsstudien gab es wenige. Nun soll das DiNA-Studienprogramm neue Ergebnisse liefern.
Typ-1-Diabetes

Abschätzung des genetischen Risikos verbessert

Eine internationale Forschergruppe hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist. Der Test kommt bereits in einem europaweiten Präventionsprojekt zu Typ-1-Diabetes zum Einsatz.
Insulinresistenz

Diabetesforschung am Höhlenfisch

Der Organismus eines Süßwasserfisches nutzt die Insulinresistenz offenbar, um mit einem extrem reduzierten Nahrungsangebot auszukommen. Aufgrund seines außergewöhnlichen Zuckerstoffwechsels könnte der Höhlenbewohner Karriere machen als Modellorganismus für die Diabetesforschung.
LIGHTNING-Studie

Toujeo bei Typ-2-Diabetes: weniger schwere Hypoglykämien

Die Ergebnisse der großangelegten Real-World-Vergleichsstudie LIGHTNING zeigen, dass Insulin glargin 300 Einheiten/ml (Handelsname: Toujeo) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Rate schwerer Hypoglykämien im Vergleich zu einigen langwirksamen Insulinen der ersten Generation reduzieren kann.
Jahrzehntelanges Rätsel gelöst

So funktioniert der Insulinrezeptor

Knapp 100 Jahre nach der Entdeckung des Insulins konnte ein deutsch-amerikanisches Forscherteam zeigen, wie genau das Hormon seinen Rezeptor aktiviert und damit ein lange bestehendes Rätsel lösen.
Forschung

Neues Insulin könnte kleinere Pumpensysteme ermöglichen

Ein neues Insulin, das von den Entwicklern als „erstes seiner Art“ bezeichnet wird, wird in diesem Jahr nach erfolgreichen präklinischen Tests in Humanstudien untersucht. Das Besondere daran: Es ist ein schnellwirksames Insulin in extrem hoher Konzentration – und könnte die Insulinpumpentechnologie revolutionieren.
Deutsche Herzstiftung

Ausschreibung für den Wilhelm P. Winterstein-Preis 2018

Für den Wilhelm P. Winterstein-Preis, den die Deutsche Herzstiftung für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslobt, können ab sofort bis zum 9. März 2018 Bewerbungen eingereicht werden.