Forschung
Schnellere Translation

„Kompetenzzentrum für Innovative Diabetes Therapie“ eröffnet

Mit dem Ziel, die Translation der Ergebnisse der Grundlagenforschung in die klinische Praxis zu beschleunigen, hat das Deutsche Diabetes Zentrum gemeinsam mit acht Partnern aus Industrie und universitärer Forschung das Kompetenzzentrum für Innovative Diabetes Therapie (KomIT) gegründet.
News
Datenmanagement

Alle relevanten Daten zusammenführen

Diabetes wird auch als Datenmanagement-Erkrankung bezeichnet: Bei kaum einer anderen Krankheit fallen so viele Daten an, die Patienten und Behandler gemeinsam interpretieren müssen. Die Datenflut kann sogar dazu führen, dass die Therapie ins Stocken gerät. Neue Ansätze und Tools sollen hier Abhilfe schaffen.
Unterstützer gesucht

Neu: Förderer bei „diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe“ wer...

Die Zahl der Menschen mit Diabetes nimmt stetig und schier ungebremst zu. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE sucht daher nach Unterstützern für ihre Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit über die Stoffwechselerkrankung. Willkommen sind sowohl Einzelpersonen als auch Firmen.
Medikamentenforschung

Smartes Insulin: keine Unterzuckerungen mehr?

Ein US-amerikanisches Forscherteam arbeitet an der Entwicklung eines smarten Insulins, das so konzipiert wurde, dass es nicht mehr zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien) kommen soll. Im Tiermodell hat sich die Substanz bereits bewährt, nun könnten bald klinische Studien mit menschlichen Probanden folgen.
Vier Jahre Toujeo

Die Evidenz für das moderne Basalinsulin nimmt weiter zu

„Vier Jahre Diabetestherapie mit Insulin glargin 300 E/ml – Rückschau und Ausblick“ – so lautete der Titel einer Presseveranstaltung von Sanofi im April in Eppstein-Bremthal. Dabei wurden Ergebnisse aus verschiedenen Studien präsentiert, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Toujeo weiter belegen.
Überblick

Update 2018 – Neue Studien, neue Medikamente

Auch im Jahr 2018 wurden auf den großen Kongressen der amerikanischen und der europäischen Diabetesgesellschaften wieder interessante und weiterführende Studiendaten vorgestellt: SGLT-2-Inhibitoren, GLP-1-Analoga, Blutzuckermessung und ein Klimaschutzsystem.
Die PIONEER-Studien

Großer Forschungserfolg: Oral verfügbares GLP-1-Analogon

Der Nachteil der subkutanen Applikation von GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RAs) wird künftig entfallen, da ein sensationell praktikabler Weg zur oralen Therapie mit dem GLP-1-RA Semaglutid gefunden wurde.
„Imeglimin“

Neuer Wirkstoff bei Typ-2-Diabetes beweist sich in Studie

Ein neues orales Medikament zur Behandlung des Typ-2-Diabetes zeigte in einer kürzlich durchgeführten Studie, dass es die Stoffwechseleinstellung signifikant und sicher verbessern kann. Es könnte bald der erste Vertreter der neuen Wirkstoffklasse der oxidativen Phosphorylierungsblocker sein.
Molekulare Prozesse

Algorithmus PAGA bringt klare Sicht in den Big-Data-Nebel

Bei der Analyse molekularer Prozesse auf Basis einzelner Zellen entstehen schnell große Datenmengen. Auf der Basis von Big Data erstellen Forschende nun mithilfe des Algorithmus PAGA eine graphische Karte, die zelluläre Prozesse und Schicksale in komplexen Zusammenhängen aufzeigt.
Probanden gesucht

Pankreaskrebs: Früherkennungstest wird in Studie geprüft

Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist heimtückisch, weil er erst spät Beschwerden macht. Ein Bluttest, der frühe Pankreaskarzinome entdeckt, soll in einer Studie auf seine Praxistauglichkeit untersucht werden – für sie werden nun bundesweit Diabetespatienten gesucht.
Künstliche Intelligenz

KI: Helmholtz-Flaggschiff HAICU kommt nach München

Als größte Forschungseinrichtung Deutschlands baut die Helmholtz-Gemeinschaft den Bereich von angewandter KI massiv aus: Das zentrale Element dabei ist die mit jährlich 11,4 Mio. Euro geförderte Forschungseinheit HAICU, deren Hauptsitz am Helmholtz Zentrum München aufgebaut wird.
Eröffnung in München

Neues Studienzentrum für kleine Forschungshelden

Das Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München und das Klinikum rechts der Isar der TU München haben gestern gemeinsam mit der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml sowie zahlreichen Studienfamilien feierlich das neue Studienzentrum in der Heidemannstraße in München eröffnet.
„Impulsgeber in der Medizin“

NEJM würdigt ODYSSEY-OUTCOMES-Publikation

Die Ergebnisse von ODYSSEY OUTCOMES zeigen, dass Alirocumab das Auftreten schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse verringert. Vom New England Journal of Medicine wurde die dazugehörige Publikation nun unter die zwölf bedeutsamsten Beiträge des Magazins im vergangenen Jahr gewählt.
Insulinsignalweg

Insulin stärkt die Darmbarriere und schützt vor Darmkrebs

Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und das Darmkrebs-Risiko. Wissenschaftler haben nun eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut identifiziert, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang von Insulinresistenz und Darmkrebs erklärt.
Gendermedizin

Ein Gen beeinflusst geschlechtsspezifisch die Fettleibigkeit

Ein internationales Forscherteam hat die Rolle des Geschlechts und dessen Interaktion mit dem genetischen Hintergrund bei kardio-metabolischen Phänotypen untersucht. Dabei wurden u.a. einen geschlechtsspezifischen Adipositas-Locus beim Gen Lypla1 untersuchte, das mit Adipositas in Verbindung steht.
Medikamentenforschung

Insulin-Kapsel zur oralen Einnahme beweist sich in Studie

US-Forscher haben eine Kapsel mit einer winzigen Mikronadel entwickelt, die im Tierversuch Insulin über den Magen zuverlässig in den Blutkreislauf abgeben konnte und – insofern sie sich auch in Humanstudien beweisen sollte – somit eines Tages als Alternative zur Insulininjektion eingesetzt werden könnte.
Forschungs-PR

Fluch und Segen

Maximale Aufmerksamkeit zu erreichen, um in Gesellschaft, Politik und in der Medizin ein größeres Bewusstsein für die sich rasant ausbreitende Krankheit Typ-1-Diabetes zu schaffen, das ist Ziel der Kampagne „A World Without 1“, die jetzt in Deutschland mit einem Kraftausdruck gestartet ist.
SGLT2-Hemmer

Kleine Dosis – alles easy?

Mit Ease hat ein weiteres Studienprogramm einen SGLT2-Hemmer bei Typ-1-Diabetes untersucht. Die Besonderheit: Hier wurde Empagliflozin auch in einer niedrigeren Dosis von 2,5 mg getestet, die bei der gefürchteten Nebenwirkung der diabetischen Ketoazidosen besser abschnitt.
Versorgung

Der lange Arm der Armut

Regionale Unterschiede bei der Behandlung von Typ-1-Diabetes hängen mit Deprivation in der Region zusammen. Ein Forscherteam aus Düsseldorf, München/Neuherberg und Ulm hat Ende 2018 entsprechende Daten in Diabetes Care publiziert.