Forschung
Veranstaltung in Präsenz und digital:

8. Oktober: Diabetes – alles eine Frage der Enzyme?

Die Universität Heidelberg nimmt ihre Reihe „Überlebensstrategien“ wieder auf und wendet sich mit einer Hybrid-Veranstaltung in Präsenz und digital an die interessierte Öffentlichkeit: Am Donnerstag, 8. Oktober 2020, ist Prof. Dr. Verena Peters zu Gast im Karlstorbahnhof, um über „Diabetes – alles eine Frage der Enzyme?“ zu sprechen.
„Human Heart Cell Atlas“

Zelle für Zelle verstehen: Atlas des menschlichen Herzens

Forschende aus drei Kontinenten haben eine erste ausführliche Skizze des Atlas des menschlichen Herzens vorgelegt – um die Funktion des lebenswichtigen Organs besser zu verstehen und um zu erhellen, was während einer Herzerkrankung schief läuft. Wie das Team im Fachmagazin„Nature“ berichtet, zeigt der Atlas eine enorme zelluläre und molekulare Vielfalt.
News
Hypoglykämie

„HypoBuddy“-App als persönlicher Begleiter und Unterstützer

Um Menschen mit Diabetes und deren Angehörige bei der Bewältigung von schweren Hypoglykämien zu unterstützen, haben FIDAM und Lilly Diabetes eine neue App entwickelt: „HypoBuddy“ bietet eine akustische SOS-Funktion, eine personalisierte Notfallkarte und eine „Standort-teilen“-Funktion, sowie weitere wichtige Informationen für Helfer.
Prädiabetes

Diabetes-Vorstufe kann auch bei Covid 19 gefährlich sein

Obwohl bereits ein Prädiabetes Schäden verursachen kann, die als Folgeerkrankungen des manifesten Diabetes bekannt sind, wird die Diabetes-Vorstufe zu selten erkannt und kaum behandelt. Sogar bei Covid 19 zeigt sich, dass bereits ein Prädiabetes gefährlich sein kann, teilt die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) mit.
Typ-2-Diabetes

Epigenetische Veränderungen gehen Ausbruch voraus

Bereits einige Jahre vor der Diagnose eines Typ-2-Diabetes lassen sich bei den Betroffenen epigenetische Veränderungen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse feststellen. Diese Erkenntnisse einer aktuellen Studie könnten helfen, weitere diagnostische Marker für Typ-2-Diabetes zu entwickeln.
Nachbarschaftshilfe

Naheliegende Unterstützung – Chancen und Grenzen

Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigen oft eine alltagsnahe Unterstützung, die nach Überzeugung Nürnberger Wissenschaftler auch durch Nachbarschaftshilfe erfolgen kann. Im Forschungsprojekt „Diabetes2sozial“ untersuchen sie das.
Forschung

Schilddrüsenhormone: Paradigmenwechsel

Bisher liegt das klinische Augenmerk bei Stoffwechselerkrankungen auf der Blutkonzentration von Schilddrüsenhormonen. Ein neuer Sonderforschungsbereich führt nun einen Perspektivwechsel durch, der Angebot und Nachfrage von Schilddrüsenhormonen in den jeweiligen Organen unter die Lupe nimmt.
Forschung

Bruchstelle auf Rezeptor verlangsamt Blutzucker-Stoffwechsel

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Philipps-Universität Marburg hat in einer Studie die Struktur des Glucagon-Rezeptors analysiert und dabei Erkenntnisse gewonnen, die bei der therapeutischen Regulierung des Blutzucker-Stoffwechsels hilfreich sein könnten.
Forschung

Verkalkte Herzgefäße: Anfälligkeit auch vererbbar

Ein Forschungsteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nachweisen können, dass nicht nur die Lebensweisen der Menschen für die Verkalkung von Herzkranzgefäßen verantwortlich sind, sondern auch Gen-Varianten des G-Protein-Signalweges.
Studienergebnisse

Nachweis erbracht: Kaltplasma wirkt bei chronischen Wunden

Ein Ärzte- und Wissenschaftlerteam aus Bad Oeynhausen, Karlsburg und Greifswald konnte anhand der Ergebnisse einer prospektiven, randomisierten und placebokontrollierten Studie erstmalig die Wirksamkeit von Kaltplasma bei der Behandlung chronischer Wunden belegen.
Forschung

„Ketonkörper sind ein Joker“

Interview mit dem Menarini-Preisträger 2020 Elric Zweck über Herzinsuffizienz bei Typ-2-Diabetes und seine Forschung zum Einfluss von Ketonkörpern und Intervallfasten als möglichem therapeutischem Ansatz.
Typ-1-Diabetes bei Kindern

TEDDY-Studie: Bärenstarke Befunde

Die zahlreichen neuen Erkenntnisse und Informationen der Teddy-Studie zu möglichen Auslösern des Autoimmunprozesses, der vor dem Hintergrund genetischer Faktoren zu Typ-1-Diabetes führt, wurden auf einem Symposium des virtuellen ADA-Kongresses Mitte Juni präsentiert.
Forschungsergebnisse

Darmbakterien verbessern Prognose von Typ-2-Diabetes

Im Tagesverlauf verändern sich Anzahl und Zusammensetzung der im Darm des Menschen aktiven Bakterien, das so genannte Darmmikrobiom. Dies haben Forschende in einer der größten Studien zum Thema Mikrobiom und Diabetes mit mehr als 4.000 Personen gezeigt. Bei Typ-2-Diabetikern jedoch gehen diese tageszeitlichen Schwankungen verloren.
„Balanceakt“

COVID-19 und große Volkskrankheiten gleichzeitig bekämpfen

Während die COVID-19-Pandemie so schnell wie möglich eingedämmt werden soll, darf die wachsende Bedrohung durch andere Krankheiten wie Krebs und Diabetes nicht vernachlässigt werden. Dies sei ein richtungsweisender Balanceakt für die weltweite Gesundheitslage, kommentieren deutsche Forscher in einem Fachmagazin.
Diagnostik

Acetonsensoren einfacher herstellen

Sensoren aus dem 3-D-Drucker könnten dereinst Atemtests zur Glukosebestimmung ermöglichen, hoffen Kieler Wissenschaftler. Sie sind Teil eines Teams, das ein einfaches Herstellungsverfahren für Acetonsensoren entwickelt, um das zu ermöglichen.
Rotavirus

Erfreuliche Neutralität

Die Impfung von Säuglingen gegen den Rotavirus kann die damit assoziierte Morbidität und Mortalität senken – aber nicht die Inzidenz von Typ-1-Diabetes, wie eine jetzt in Jama Pediatrics publizierte retrospektive Kohortenstudie nahelegt. Erhöhen tut die Impfung diese aber auch nicht.
Zuckerkonsum

Anderer Stoffwechsel, gleiche tödliche Konsequenz

Zuckerkonsum verkürzt das Leben – bei Fruchtfliegen zumindest unabhängig von Fettleibigkeit. Darauf weist eine aktuelle Studie unter Beteiligung des Kieler Exzellenzclusters PMI hin, sie fand eine Störung des Purin-Abbaus als bestimmenden Faktor.
Covid-19 und Diabetes

Das Risiko managen

Ein Fünftel bis die Hälfte der Covid-19-Patienten weltweit leidet gleichzeitig an Diabetes. Wie leider oft ist ihr Risiko für schwere Verläufe höher – und gerade daher präventiv eine gute Blutzucker­einstellung nötig. Verschiedene Handlungsempfehlungen sagen, wie das praktisch aussehen sollte.
Bis zu 65.000 Blutproben

Fr1da-plus-Studie: nun auch Tests auf SARS-CoV-2-Antikörper

Flächendeckende Antikörpertests gegen SARS-CoV-2 könnten dabei helfen, realistische Werte über die Infektionshäufigkeit mit dem Erreger zu erhalten. Bis zu 65.000 Blutproben aus der Typ-1-Diabetes-Screening-Studie „Fr1da plus“ könnten nun auch auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 getestet werden.