Makroangiopathie
Diabetes und Covid-19

Navigieren durch die Pandemie und neue Einsichten

Unter dem Thema "Navigieren durch die Covid-19-Pandemie und neue Einsichten aus kardiovaskulären Outcome-Studien" fand beim diesjährigen EASD die Sitzung der EASD Study Group "Diabetes and Cardiovascular Disease" statt.
Kardiorenale Erkrankungen

Risikoerkennung in der Praxis – müssen wir umdenken?

Studiendaten zeigen, dass etwa ein Fünftel der Patienten mit Diabetes mellitus innerhalb von vier Jahren eine kardiovaskuläre Komplikation entwickelt. Das Sterberisiko für diese Patienten ist etwa doppelt so hoch. Ein Blick auf die Daten im Kontext einer frühen Diagnostik und Therapie.
News
Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß

Jahrestagung der AG Fuß wurde in Online-Format umgewandelt

Am 26. und 27. Februar 2021 wird die 29. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Fuß der DDG stattfinden - unter den fortgesetzten Einschränkungen der Corona-Pandemie wurde die Tagung in ein Online-Format umgewandelt. Die Tagungsleitung haben Dr. med. Eva und Dr. med. Gregor Hess.
Wiedereinführung Praluent®

Mit Alirocumab das kardiovaskuläre Risiko reduzieren

In der ODYSSEY OUTCOMES-Studie konnte gezeigt werden, dass mit Alirocumab bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten eine nominal signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 15 Prozent erreicht werden konnte.
Typ-2-Diabetes

Studie zu Herzinsuffizienz und chronischer Nierenerkrankung

Eine große multinationale Studie zeigt, dass kardiorenale Erkrankungen wichtige und schwerzwiegende Komplikationen für Patienten mit Typ-2-Diabetes sind. Herzinsuffizienz und chronische Nierenerkrankung sind besonders bedrohlich.
Folgekomplikationen

Diabetes und PAVK – Neue Praxisempfehlungen

Rechtzeitiges Erkennen der periphere arterielle Verschlusskrankheit reduziert die Amputationsrate und verringert bei leitliniengerechter Behandlung die kardiovaskuläre Ereignisrate. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und rasche interventionelle Revaskularisation sind dabei entscheidend.
Mehnerts Seiten

Das diabetische Herz

Gibt es wirklich ein diabetisches Herz? Laut Prof. Hellmut Mehnert trägt eine Kombination verschiedener Risikofaktoren zu diesem Krankheitsbild bei.
Stiftung Der Herzkranke Diabetiker

Neuer Nachweis für exzessive kardiale Gefährdung

Eine Auswertung der nationalen Mortalitätsstatistik aus Dänemark erschüttert erneut mit dramatischen Daten zur Diagnose des plötzlichen Herztods bei Patienten mit Diabetes mellitus.
Akute Versorgung

Studie belegt Stärke des deutschen Schlaganfallnetzwerks

Sollten Betroffene nach einem schweren Schlaganfall zur Behandlung in eine regionale oder eine überregionale Schlaganfallstation? Die Ergebnisse der spanische RACECAT-Studie bescheinigt die Stärke des deutschen Schlaganfallnetzwerks aus regionalen und überregionalen Stroke Units: beide Modelle sind demnach gleichsam erfolgreich.
Komplikationen

Ambivalenter Biomarker

Das Risiko für Diabetesfolgeerkrankungen steigt bei erhöhten Werten für NT-proBNP. Das fanden Wissenschaftler unter anderem aus Potsdam und Tübingen anhand von Daten aus der Epic-Potsdam-Studie.
SGLT2-Hemmer

Der Trendsetter zieht nach

Empagliflozin hat in der jetzt im New England Journal publizierten Studie Emperor-Reduced den primären zusammengesetzten Herzinsuffizienz-Endpunkt signifikant reduziert. Auch die eGFR-Abnahme war mit dem SGLT2-Hemmer signifikant geringer als mit Placebo.
Nephrologie

Auf Herz und Nieren

In der Phase-3-Studie Dapa-CKD konnte der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin den kombinierten Endpunkt aus Verschlechterung der Nierenfunktion oder Tod kardiovaskulärer oder renaler Ursache signifikant um 39 Prozent gegenüber Placebo reduzieren.
Epidemiologie

Bei Trägheit erwischt

Nach Daten der globalen Capture-Studie hatte 2019 rund ein Drittel der Menschen mit Typ-2-Diabetes eine kardiovaskuläre Erkrankung. Die Endpunktstudien der letzten Jahre haben sich quasi noch gar nicht in der Behandlung dieser Patienten niedergeschlagen.
Kardiologie

Weniger Hypos nach Infarkt

Hohe wie niedrige Blutzuckerwerte sind nach einem Myokardinfarkt mit erhöhter Krankenhausmortalität assoziiert. Die auf dem EASD vorgestellte Liberate-Studie untersuchte bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nach Infarkt den Effekt von Flash-Glukosemessung auf die Blutzuckerkontrolle.
„Human Heart Cell Atlas“

Zelle für Zelle verstehen: Atlas des menschlichen Herzens

Forschende aus drei Kontinenten haben eine erste ausführliche Skizze des Atlas des menschlichen Herzens vorgelegt – um die Funktion des lebenswichtigen Organs besser zu verstehen und um zu erhellen, was während einer Herzerkrankung schief läuft. Wie das Team im Fachmagazin„Nature“ berichtet, zeigt der Atlas eine enorme zelluläre und molekulare Vielfalt.
Gefäßschutz

Schlaganfallprävention: DSG-Experten raten zur Grippeimpfung

Ob COVID-19 oder Influenzagrippe – viele Infektionskrankheiten erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Gefäßsystems wie für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft empfiehlt daher Risikopatienten, sich jährlich gegen die Influenzagrippe impfen zu lassen.
Der herzkranke Diabetiker

Behandlung herzkranker Diabetiker in Zeiten von Corona

Im Interview: Professor Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe ist Klinikdirektor der Diabetologie, Endokrinologie und Gastroenterologie im Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen und Gründungsmitglied der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" (DHD).
Forschung

Verkalkte Herzgefäße: Anfälligkeit auch vererbbar

Ein Forschungsteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nachweisen können, dass nicht nur die Lebensweisen der Menschen für die Verkalkung von Herzkranzgefäßen verantwortlich sind, sondern auch Gen-Varianten des G-Protein-Signalweges.
SGLT2-Hemmer

Wirkt Antidiabetikum bei Infarktpatienten?

Eine neue pragmatische klinische Studie zur Wirkung von Empagliflozin nach akutem Myokardinfarkt haben Boehringer und Lilly Anfang Juni angekündigt.
ADA-Kongress

Teilweise herzerwärmend

Die neueste Endpunktstudie zu SGLT2-Hemmern, Vertis CV, untermauert den Benefit der Substanzklasse hinsichtlich Herzinsuffizienz. Beim primären Mace-Endpunkt dagegen zeigte Ertugliflozin „nur“ kardiovaskuläre Sicherheit und trägt damit weiter zur Heterogenität der Klasse bei.