Prävention
„Low-dose“-ASS

Ist Aspirin als Primärprävention wirklich erfolglos?

Die Primärprävention mit ASS ist bei Diabetikern mit dem bekannt erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko umstritten. Auf der Jahrestagung der ESC in München wurden erneut offenbar Negativergebnisse aus zwei Studien vorgestellt. Die genaue Betrachtung ergibt aber eine differenzierte Sicht.
VDBD

UN-Gipfel: Präventionsziele bislang nicht erreicht

"Time to deliver" – Zeit zu handeln" lautete das Motto des 3. UN-Gipfels "Nichtübertragbare Krankheiten" (NCD). Die Deutsche Allianz für Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) war als Beobachterin akkreditiert und durch Barbara Bitzer (DDG) und Dr. Gottlobe Fabisch (VDBD) vertreten.
News
Reduktionsstrategie

Kritik an Lösungs­ansätzen für Softdrinks und Kindermarketin...

Medizinische Fachgesellschaften äußern sich zum Entwurf des Bundesernährungsministeriums für eine Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten: Sie fordern 50 Prozent weniger Zucker in Softdrinks und keine Kinderwerbung für ungesunde Produkte.
Diabetespolitik

Strategie keinen Schritt vorwärts

Die Nationale Diabetesstrategie kommt nach Meinung der DDG nicht voran. Die Große Koalition dürfe nicht bei den guten Absichten des Koalitionsvertrags stehen bleiben, kritisiert die Fachgesellschaft und fordert mehr politischen Willen beim Bundesgesundheitsministerium.
EASD-Kongress

Berlin antwortet auf Stilfragen

Nahrungsaufnahme und Bewegung machen, zumindest was den Diabetes angeht, einen Großteil des Lebensstils aus. Poster auf dem EASD-Kongress Anfang Oktober in Berlin gingen auf Details wie die Wirkung von Bewegung auf die Insulinsensitivität ein.
St.-Vincent II

Guter Aktionismus

Die europäischen Nationen wollen gemeinsam gegen Diabetes kämpfen. In einem „Call to Action“, der auf dem EASD-Kongress Anfang Oktober veröffentlicht wurde, appellieren sie, die Gesundheitssysteme fit für die Diabetespandemie zu machen und Forschung in politische Schritte umzusetzen.
Typ-2-Diabetes

Paradigmenwechsel im Konsens

Was als Positionspapier von ADA und EASD begann, ist längst eine Art weltweite Leitlinie für die Behandlung des Typ-2-Diabetes geworden. Die auf dem EASD-Kongress vorgestellte Überarbeitung setzt wieder aufsehenerregende Akzente, zum Beispiel GLP-1-Rezeptoragonisten vor Insulin.
Primärprävention

Aspirin-Aufstieg abgesagt

Elf von tausend Teilnehmern der ASCEND-Studie vermieden mit ASS ein schweres vaskuläres Ereignis, aber neun von tausend erlitten damit auch eine schwere Blutung. Die bei Patienten mit Diabetes durchgeführte Studie ist damit ein Argument gegen den Primärpräventionseinsatz von ASS.
Bessere Ernährung politisch unterstützen:

„Aktion Weniger Zucker“ gegründet

Gemeinsam mit vier weiteren Organisationen hat die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) die „Aktion Weniger Zucker“ ins Leben gerufen. In deren Rahmen wollen die Initiatoren sich dafür einsetzen, dass wirksame Maßnahmen gegen zu hohen Zuckerkonsum und die Förderung einer gesunden Ernährung auch in Deutschland umgesetzt werden.
Typ-2-Diabetes

VDBD fordert die Umsetzung verhältnispräventiver Maßnahmen

Etwa 6,5 Mio. Menschen in Deutschland haben Diabetes, davon sind mehr als 95 Prozent an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Ursachen für dessen Entstehen sind vor allem eine ungesunde Ernährung und zu wenig körperliche Bewegung. Der VDBD setzt sich daher für die Schaffung gesundheitsfördernder Maßnahmen in Deutschland ein, um dem Anstieg der Erkrankung entgegenzuwirken.
Prävention

Gesunder Lebensstil mit Typ 2 = längeres Leben

Eine neue Studie zeigt, wie sehr sich Lifestyle-Veränderungen und gute Werte positiv auf die Lebenserwartung von Menschen mit Typ-2-Diabetes auswirken. Die Politik solle nun endlich die Diabetes-Prävention und einen gesunden Lebensstil gezielt fördern, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).
Adipositasprävention

Werbung wirkt (leider)

Werbung kann die Kalorienaufnahme bei Kindern steigern. Das hat jetzt eine australische Studie gezeigt. Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten sieht darin ein Argument, gegen an Kinder gerichtete Werbung für energiereiche Lebensmittel vorzugehen.
Diabetesprävention

Parteipolitik und Prävention

Entschiedene Maßnahmen zur Diabetesprävention fordert die Taskforce „Diabetologie 2025“ in ihrem Zehn-Punkte-Papier. Die Zwischenbilanz nach zwei Jahren ist eher ernüchternd. Aus der Politik kommen zwar hoffnungsweckende, aber leider auch windelweiche Ansätze.
PERSEAS Study:

Elafonisos Island: Diet, Lifestyle, Cardiovascular Morbidity

The dietary habits, the level of physical activity and smoking play a key role in changing cardiovascular risk factors and the observation of their changes over time can reveal patterns that may help in the primary prevention.
Typ-1-Diabetes

Neue wissenschaftliche Trends bei der Prävention

Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Die Inzidenz in Europa steigt. Effektive Ansätze zur präventiven Behandlung von Typ-1-Diabetes sind deshalb dringend erforderlich.
Prävention

Hohes Diabetesrisiko: intensive Lebensstil-Umstellung hilft

Menschen sprechen unterschiedlich gut auf Präventionsmaßnahmen an. Typ-2-Diabetes lässt sich nicht in jedem Fall durch gesunde Ernährung und Bewegung abwenden. Bei Prädiabetes mit Risikofaktoren wie Fettleber und verminderter Insulinsekretion ist eine intensivierte Lebensstilumstellung jedoch wirksam, wie eine Präventionsstudie zeigt.
KiGGS

Dicke Kinder: mehr Gewicht auf Prävention

Jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick. Das zeigt die neue Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS), die das Robert Koch-Institut im März in Berlin vorgestellt hat. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert hier die Politik weiter zum Handeln auf.
Prävention

Sozialstatus? Gesundes Essen für alle Kids!

Erhebungen wie die KiGGS-Studie zeigen es immer wieder: Die Prävention des Typ-2-Diabetes muss schon im Kindes- und Jugendalter losgehen. Die DDG fordert hier konkrete Maßnahmen.
Prävention

Kneipe auf Rezept

In der Maastricht-Studie fand sich, dass sozial isolierte Menschen häufiger mit Typ-2-Diabetes diagnostiziert werden als Personen mit größeren sozialen Netzwerken. Also könnte die Förderung von sozialer Integration ein vielversprechendes Ziel von Präventionsstrategien sein, so die Autoren.