OADs/Inkretine
BVKD – Die Diabetes-Kliniken

Ketoazidose unter SGLT2-Blockern

SGLT2-Hemmer haben sich bei der Behandlung von Menschen mit Typ-2-Diabetes etabliert. Insbesondere bei denjenigen mit kardiovaskulären Erkrankungen. Trotzdem sind bei den Medikamenten einige Dinge zu berücksichtigen: z.B. die Nebenwirkungen.
Therapieansätze

Neue Therapiestrategien beim Diabetes mellitus Typ 2

Die Diabetestherapie des Typ-2-Diabetes mit neuen Therapiestrategien nahm einen großen Raum beim diesjährigen ADA ein. In einem Symposium wurde insbesondere über Duale und Triple Agonisten des Inkretinsystems und neue modifizierte Insuline gesprochen.
News
Forschung

Lebensstil hinterlässt Spuren im Gehirn

Sport ist gesund, Alkohol und Rauchen sind es nicht. Diese Erkenntnis hat sich inzwischen in weiten Teilen der Bevölkerung durchgesetzt. Forscherinnen und Forscher konnten nun zeigen, dass sich eine gesunde bzw. ungesunde Lebensführung auch im Gehirn widerspiegelt - ebenso wie soziale Kontakte.
DDG-Pressekonferenz

Wie der digitale Wandel Menschen mit Diabetes hilft

Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen schreitet rasch voran. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft bieten moderne Technologien und die digitale Datenerfassung gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen eine große Chance.
Kardiovaskuläre Outcome-Studie

Dapagliflozin: positive Ergebnisse bei DECLARE-TIMI 58

Im Rahmen der kardiovaskulärer Outcome-Studie DECLARE-TIMI 58 konnte der SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz oder kardiovaskulärem Tod in einem breiten Typ-2-Diabetes-Patientenkollektiv signifikant verringern.
Endpunktstudien

Evidenz im Vakuum

In zwei Endpunktstudien wurde die kardiovaskuläre Sicherheit des GLP-1-Rezeptoragonisten Albiglutid (HARMONY Outcomes) bzw. des DPP-4-Hemmers Linagliptin (CARMELINA) unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen EASD-Kongress in Berlin vorgestellt.
Typ-2-Diabetes

Paradigmenwechsel im Konsens

Was als Positionspapier von ADA und EASD begann, ist längst eine Art weltweite Leitlinie für die Behandlung des Typ-2-Diabetes geworden. Die auf dem EASD-Kongress vorgestellte Überarbeitung setzt wieder aufsehenerregende Akzente, zum Beispiel GLP-1-Rezeptoragonisten vor Insulin.
GLP-1-Rezeptoragonisten

Über alle Hürden

Die namensgebende Pioniertat des Pioneer-Studienprogramms ist die orale Applikation des GLP-1-Rezeptoragonisten Semaglutid, also eines Peptids. Dessen HbA1c- und Gewichtsreduktion zeigt in den Studien Vorteile in einem breiten therapeutischen Spektrum.
SGLT2-Hemmer

Clever kombinieren

Ein Plädoyer für eine frühe Kombinationstherapie hielten Diabetesexperten auf einem Symposium im Rahmen des EASD-Kongresses. Vorgestellt wurde auch ein Algorithmus zur Intensivierung einer Metformintherapie mit DPP-4-Hemmern und SGLT2-Inhibitoren.
Endpunktstudien

Ergiebige Ergebnisse

Die Fülle an kardiovaskulären Endpunktstudien, die der Diabetologie in den letzten Jahren beschert worden sind, lädt zu vielen Diskussionen ein. Genau das taten Experten auf einem Symposium im Rahmen des europäischen Herzkongresses in München.
SGLT2-Hemmer

Studienglas halb voll oder halb leer?

Dapagliflozin hat in DECLARE, der bislang größten kardiovaskulären Endpunktstudie zu SGLT-2 Inhibitoren, ein positives Ergebnis erzielt – allerdings nur in einem der beiden co-primären Endpunkte.
Studie zu Empagliflozin

EMPA-KIDNEY: auf Herz und Nieren prüfen – auch ohne Diabetes

Die Ergebnisse der EMPA-REG OUTCOME-Studie haben belegt, dass Empagliflozin nicht nur den Blutzucker bei Typ-2-Diabetes senkt, sondern auch die Todesfälle infolge einer Herzerkrankung reduziert und positive Auswirkungen auf die Nieren hat. Die EMPA-KIDNEY-Studie soll nun zeigen, ob der Herz- und Nierenschutz des SGLT-2-Hemmers auch bei Patienten ohne Diabetes vorliegt.
Typ-2-Diabetes und milde Niereninsuffizienz

Sitagliptin: Prospektive Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit

Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer milden Niereninsuffizienz zeigen eine stärkere Reduktion ihrer HbA1C-Werte unter Sitagliptin (z.B. „Xelevia“) im Vergleich zu einer Behandlung mit Dapagliflozin – dies sind die Ergebnisse der kürzlich publizierten CompoSIT-R-Studie, die erstmals im Rahmen des ADA 2018 in Orlando präsentiert wurde.
Studie zu Semaglutid

„Neue Ära der pharmakologischen Adipositastherapie“

In einer weltweiten Studie wurde erstmals die Wirksamkeit von Semaglutid auf das Körpergewicht wissenschaftlich untersucht: Das GLP-1-Analogon senkt nicht nur deutlich Blutzucker, Blutdruck, und Blutfette, sondern sorgt auch für eine Gewichtsreduktion in einem Maße, wie sie sonst nur mit chirurgischen Mitteln erreicht wird.
Typ-1-Diabetes

GLP-1-Therapie keine Typfrage mehr?

Bekannt sind GLP-1-Rezeptoragonisten aus der Therapie des Typ-2-Diabetes. Eine auf dem ADA präsentierte Studie fand auch bei Typ 1 Vorteile.
GLP-1-Rezeptoragonisten

Niere nicht vernachlässigen

Das kardiorenale Syndrom kann man auch anhand der Daten der Leader-Studie zu Liraglutid untersuchen. Rund ein Viertel der Teilnehmer der Endpunktstudie hatte eine Mikroalbuminurie, fast genauso viele eine eingeschränkte glomeruläre Filtrationsrate.
Pädiatrie

Unaufhaltsamer Verlust

In der auf dem ADA in Orlando präsentierten Rise-Studie konnte Metformin alleine oder in Kombination mit Insulin die β-Zell-Funktion bei Jugendlichen mit gestörter Glukosetoleranz oder neu dia­gnostiziertem Typ-2-Diabetes weder verbessern noch erhalten.
Kardiodiabetes

Ein Plus für Herz und Nieren

Fast die Hälfte aller Patienten mit Typ-2-Diabetes leidet gleichzeitig an einer Gefäßerkrankung. Das ist eine zusätzliche Herausforderung für die Behandler, denn oft reichen dann auch orale Antidiabetika nicht mehr aus.
SGLT2-Hemmer

Amputationsrisiko im Alltag

US-amerikanische Alltagsdaten fanden keinen Beleg dafür, dass Canagliflozin das Risiko einer Amputation unterhalb des Knies bei Menschen mit Typ-2-Diabetes erhöht. Die in Studien gefundene Verringerung der Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz konnte dagegen bestätigt werden.
Orale Tripletherapie:

Effektive Diabetesbehandlung oder unerwünschte Polypharmazie

Bisher gibt es keine einheitlichen Empfehlungen zur Therapie des Typ-2-Diabetes mit einer Dreifachkombination oraler Antidiabetika. In einer Pro-und Kontra-Diskussion wurden auf der Jahrestagung der DDG in Berlin die aktuellen Vor- und Nachteile angesprochen.