OADs/Inkretine
Diabetikerversorgung

Sitagliptin, Saxagliptin: weiter auf Rezept

Medikamente mit den Wirkstoffen Sitagliptin und Saxagliptin können auch weiterhin für 1,5 Millionen Typ-2-Diabetiker auf Rezept verordnet werden. Der GKV-Spitzenverband und die Medikamentenhersteller haben sich auf Preise für diese DPP-4-Hemmer geeinigt.
Update GLP-1-basierte Therapie

Neues nach 10 Jahren

In den vergangenen 10 Jahren stand das sogenannte Inkretinkonzept (Glucagon-like peptide-1, GLP-1) im Fokus intensiver experimenteller Forschung und klinischer Studien zur Therapie des Typ-2-Diabetes. Was ist der Stand nach 10 Jahren neuer Entwicklungen?
News
Gala

Philipp Lahm als Festredner der Diabetes-Charity-Gala

Ein Fußball-Weltmeister engagiert sich für die Diabetesaufklärung: Philipp Lahm, der mit Abschluss der letzten Bundesliga-Saison seine Profi-Karriere beendet hat, wird bei der diesjährigen Diabetes-Charity-Gala als Keynote-Sprecher auftreten.
Pharmaindustrie

Seit Jahren rückläufig: Die Preise für Arzneimittel

Der pharmazeutischen Industrie fällt es immer schwerer, die Forschung und Entwicklung von Medikamenten aus ihren laufenden Einnahmen zu finanzieren. Seit Jahren sinken die Preise für Arzneimittel, während die Kosten für Löhne, Energie und chemische Grundstoffe steigen.
Probleme bei der SGLT-2-Hemmer-Therapie

Wo sind die Michael Berger geblieben?

Die EMPA-REG-OUTCOME-Studie hat unter den Diabetologen weltweit für Aufsehen gesorgt und wird die Fachwelt als Thema sicher noch weiter begleiten. Ein Kommentar von Professor Dr. Hans Uwe Janka.
Interview

Chief Medical Officer von Novo Nordsik: „Wir können den Sieg...

„DiabetesNews“ sprach auf dem ADA in San Diego mit Novo Nordisks Chief Medical Officer Mads Krogsgaard Thomsen über die oralen Insulin- und Semaglutid-Formulierungen, die das Unternehmen entwickelt. Während für Semaglutid das Phase-3-Programm läuft, ist orales Insulin zu teuer – noch.
Versorgungsrealität

So sieht's aus!

Das Symposium zur Versorgungs-Epidemiologie beim Diabetes Kongresses 2017 lieferte Beschreibungen des Ist-Zustands, bezogen auf verschiedene Aspekte der Diabetesversorgung in Deutschland. Für eine Änderung der Versorgungssituation gilt es nun, die richtigen Stellschrauben im System zu finden.
ADA

Sulfonylharnstoffe – Should I Stay or Should I go?

In vielen Ländern werden Sulfonylharnstoffe aufgrund ihres günstigen Preises bevorzugt als Second-Line-Therapie nach Metformin eingesetzt. Jedoch wird die Sicherheit immer wieder kontrovers diskutiert.
AMNOG

Einigung beendet Gliptinstreit

Für die DPP-4-Hemmer ist jetzt gelungen, was anderen Diabetesmedikamenten in der Vergangenheit bereits öfter den Hals gebrochen hat: Die Preisverhandlungen im Rahmen des AMNOG-Prozesses aus Basis einer kritischen Zusatznutzen-Bewertung.
Metformin bei Typ-1-Diabetes

In weiter Ferne

Typ-1-Diabetiker haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Die Removal-Studie wollte dies mit Metformin senken, konnte aber nur uneinheitliche Ergebnisse beim Surrogat Intima Media Dicke erreichen. Bei HbA1c und Insulinbedarf enttäuschte der Typ-2-Goldstandard.
Herzinsuffizienz bei Diabetes

Was lernen wir von den neuen Therapien?

Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Deshalb ist die kardiovaskuläre Sicherheit bei neuen Diabetesmedikamenten vorrangig.
ADA-Highlights Canvas und Devote

Erfolge bei Herz und Hypos

Im Rahmen der 77. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) standen u.a. die Ergebnisse zweier kardiovaskulärer Endpunktstudien im Fokus: CANVAS, in der der SGLT-2-Inhibitor Canagliflozin untersucht wurde, sowie DEVOTE mit dem Basalinsulins Degludec als Protagonisten.
SGLT-2-Hemmer

Ab an die Keton-Tankstelle

Neben allen anderen Erklärungsansätzen für die kardiovaskulären Vorteile, die man für SGLT-2-Hemmer gefunden hat, ist in letzter Zeit die sogenannte Superfuel-Hypothese in den Fokus gerückt. Auf einem Symposium im Rahmen des Diabetes Kongresses in Hamburg wurde sie erläutert.
Antidiabetika

Zuckerbremse aus Brokkoli

Mittels Vergleich von genetischen Krankheits-Signaturen mit den Signaturen von bekannten Medikamentenkandidaten fand eine schwedische Arbeitsgruppe das in Brokkolisprossen konzentriert enthaltene Isothiocyanat Sulforaphan als vielversprechendes Antidiabetikum.
Therapiebeginn

Nicht nur versuchen, sondern tun

Die Diagnose Diabetes Typ 2 stellt für den Betroffenen eine jähe Wendung in seinem Leben dar. Was der Behandler für ein individuelles Therapiekonzept bedenken sollte, wurde auf einer von Berlin-Chemie unterstützten Fortbildung besprochen.
Gliptine

Knochenbrecher DPP-4

Durch Alterung und Adipositas reichern sich Adipozyten im Knochenmark an, was unter anderem die Osteogenese stört. Forscher des DIfE untersuchten die Herkunft der adipogenen und auch der osteogenen Zelllinien im Knochen – und fanden eine spannende neue Rolle von DPP-4.
Mehnerts Seiten

Einsatz von oralen Antidiabetika in der Praxis

Wir haben mit den vorhandenen oralen Antidiabetika ein ganzes Bündel günstig wirkender Substanzen in der Hand. Prof. Dr. Hellmut Mehnert zu insulinotropen und nichtinsulinotropen Substanzen.
Gewichtsreduktion bei Adipositas

Aktueller Erkenntnisstand zu Liraglutid 3,0 mg

Für die Gewichtsregulierung bei Erwachsenen mit Adipositas steht mit Liraglutid 3,0 mg ein GLP-1-RA zur Verfügung, der über zentrale und periphere Wirkmechanismen die Sättigung fördert und die Sensibilität für Hunger verringert.
Typ-2-Diabetes

Forscher entdecken neue Wirkstoffklasse

Ein US-amerikanisches Wissenschaftlerteam berichten in einer Forschungsarbeit über eine neue Substanz, die sich für die Behandlung des Typ-2-Diabetes eignen könnte. Sie unterbindet die Bildung von Zucker in der Leber, verbessert den Stoffwechsel und die Insulinwirkung – bisher allerdings nur im Tiermodell.