OADs/Inkretine
Studie zu Semaglutid

„Neue Ära der pharmakologischen Adipositastherapie“

In einer weltweiten Studie wurde erstmals die Wirksamkeit von Semaglutid auf das Körpergewicht wissenschaftlich untersucht: Das GLP-1-Analogon senkt nicht nur deutlich Blutzucker, Blutdruck, und Blutfette, sondern sorgt auch für eine Gewichtsreduktion in einem Maße, wie sie sonst nur mit chirurgischen Mitteln erreicht wird.
Typ-1-Diabetes

GLP-1-Therapie keine Typfrage mehr?

Bekannt sind GLP-1-Rezeptoragonisten aus der Therapie des Typ-2-Diabetes. Eine auf dem ADA präsentierte Studie fand auch bei Typ 1 Vorteile.
News
3D-Bildgebungsverfahren zeigt:

Kein gestörter Leptin-Transport bei ständigem Hunger

Viele übergewichtige Menschen vermissen das Gefühl, satt zu werden. Bisher nahm man an, das läge an einem gestörten Transport des Sättigungshormons Leptin ins Gehirn. Das ist so aber nicht richtig, wie neue Studienergebnisse zeigen. Möglich wurde die Arbeit durch ein neues 3D-Bildgebungsverfahren, was erlaubt, den Weg des Hormons im Gehirn als Video nachzuverfolgen.
Welt-Adipositastag

Für bessere Aufklärung und gegen Stigma­tisierung bei Adipos...

Der BVMed hat sich zum heutigen Welt-Adipositastag gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von Patienten mir krankhafter Adipositas und für eine bessere Aufklärung über die metabolischen Ursachen ausgesprochen. Adipositas müsse als Krankheit betrachtet und die entsprechenden Rahmenbedingungen für eine bedarfsgerechte Versorgung geschaffen werden. Dazu gehöre auch die bariatrische Chirurgie.
GLP-1-Rezeptoragonisten

Niere nicht vernachlässigen

Das kardiorenale Syndrom kann man auch anhand der Daten der Leader-Studie zu Liraglutid untersuchen. Rund ein Viertel der Teilnehmer der Endpunktstudie hatte eine Mikroalbuminurie, fast genauso viele eine eingeschränkte glomeruläre Filtrationsrate.
Pädiatrie

Unaufhaltsamer Verlust

In der auf dem ADA in Orlando präsentierten Rise-Studie konnte Metformin alleine oder in Kombination mit Insulin die β-Zell-Funktion bei Jugendlichen mit gestörter Glukosetoleranz oder neu dia­gnostiziertem Typ-2-Diabetes weder verbessern noch erhalten.
Kardiodiabetes

Ein Plus für Herz und Nieren

Fast die Hälfte aller Patienten mit Typ-2-Diabetes leidet gleichzeitig an einer Gefäßerkrankung. Das ist eine zusätzliche Herausforderung für die Behandler, denn oft reichen dann auch orale Antidiabetika nicht mehr aus.
SGLT2-Hemmer

Amputationsrisiko im Alltag

US-amerikanische Alltagsdaten fanden keinen Beleg dafür, dass Canagliflozin das Risiko einer Amputation unterhalb des Knies bei Menschen mit Typ-2-Diabetes erhöht. Die in Studien gefundene Verringerung der Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz konnte dagegen bestätigt werden.
Orale Tripletherapie:

Effektive Diabetesbehandlung oder unerwünschte Polypharmazie

Bisher gibt es keine einheitlichen Empfehlungen zur Therapie des Typ-2-Diabetes mit einer Dreifachkombination oraler Antidiabetika. In einer Pro-und Kontra-Diskussion wurden auf der Jahrestagung der DDG in Berlin die aktuellen Vor- und Nachteile angesprochen.
Alirocumab

Real-World-Daten bestätigten Wirksamkeit und Verträglichkeit

Alirocumab („Praluent“) bewährte sich in der Praxis. Dies zeigen die Daten der in Deutschland durchgeführten nicht interventionellen Studie PEARL [1], welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Alirocumab im Behandlungsalltag untersuchte.
Schwerpunkt „Herz und Gefäße“

Kardiovaskuläre Sicherheit der Antidiabetika

Antidiabetische Therapie Patienten mit Diabetes mellitus (DM) werden oft in der kardiologischen Behandlung entdeckt, ebenso sind kardiovaskuläre Erkrankungen bei genauer Untersuchung des Diabetespatienten häufig. Im Umfeld der sich selbst verstärkenden Symptomatik Diabetes und Herz ist die Therapieentscheidung von großer Bedeutung.
Typ-2-Diabetes

Erstlinientherapie: SGLT-2-Hemmer besser als Metformin?

Ist die noch relativ junge Wirkstoffgruppe der SGLT-2-Inhibitoren schon als Erstlinientherapie für Patienten mit Typ-2-Diabetes geeignet und Metformin überlegen? Prof. Dr. Hans Uwe Janka berichtet über die Pro- und Kontra-Argumente.
Adipositas

Alltagsdaten zur Adipositastherapie

Daten von gut 300 Patienten aus kanadischen Adipositaskliniken zeigen einen klinisch bedeutsamen Gewichtsverlust mit Liraglutid 3 mg auch unter realen Alltagsbedingungen. Auch kardiometabolischer Risikofaktoren verbesserten sich.
Inkretine

Es muss nicht immer Insulin sein

GLP-1-Rezeptoragonisten können bei notwendiger Intensivierung der Diabetestherapie eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zum reflexartigen Verordnen von Insulin sein, wenn auch nicht immer. Voraussetzung: Die Betazelle funktioniert noch ausreichend.
Kombinationstherapie

Früher Vogel hilft dem Herz

Erstmals kommt in Deutschland eine Fixkombination aus einem SGLT-2-Inhibitor und einem DPP-4-Hemmer auf den Markt. Das ist durchaus zeitgemäß, denn statt therapeutischer Trägheit setzen auch Diabetes-Leitlinien mehr und mehr auf die frühe Kombination von Wirkstoffen.
DPP-4-Hemmer

Sturmfestes Revolutionskind

2007 ist mit Sitagliptin der erste DPP-4-Hemmer in Deutschland auf den Markt gekommen, ein Jahr später startete Berlin-Chemie das Ko-Marketing des Wirkstoffs. Zeit für einen Rückblick und eine Einordnung in die heutige Therapielandschaft.
Prävention des Typ-2-Diabetes

Acarbose – Update nach Auswertung der ACE-Studie

Mit der ACE-Studie wurden die Effizienz und die Sicherheit von Acarbose versus Placebo in einer großen chinesischen Studie bei 6 522 Hochrisikopatienten mit koronarer Herzkrankheit und gestörter Glukosetoleranz überprüft.
Mehnerts Seiten

Gedanken zur Therapie mit Medikamenten (außer Insulin)

Wenn Ernährungs- und Bewegungstherapie nach vier bis sechs Wochen den Blutzucker und das Gewicht nicht ausreichend gesenkt haben, kommen zusätzlich die oralen Antidiabetika und die GLP-1-Rezeptoragonisten zu ihrem Recht.
Update: Typ-2-Diabetes

EU-Zulassung für den SGLT-2-Hemmer Ertugliflozin

Die europäische Kommission hat im März den SGLT-2-Hemmer Ertugliflozin als Monopräparat, als Fixkombination mit Metformin und als Fixkombination mit dem DPP-4-Hemmer Sitagliptin zur Behandlung von Patienten mit Typ-2 Diabetes zugelassen.
Adhärenz

Nicht alles Gold glänzt

Gerade der Goldstandard der Therapie des Typ-2-Diabetes, Metformin, schnitt bei einer Untersuchung der Adhärenz von Diabetesmedikamenten mit Abbruchraten von 30 Prozent am schlechtesten ab. Britische Forscher analysierten dafür 48 klinische und Beobachtungs-Studien.