Adipositas
Gendermedizin

Ein Gen beeinflusst geschlechtsspezifisch die Fettleibigkeit

Ein internationales Forscherteam hat die Rolle des Geschlechts und dessen Interaktion mit dem genetischen Hintergrund bei kardio-metabolischen Phänotypen untersucht. Dabei wurden u.a. einen geschlechtsspezifischen Adipositas-Locus beim Gen Lypla1 untersuchte, das mit Adipositas in Verbindung steht.
DDG-Herbsttagung

Nachlese VDBD-Symposium 2018

Spannende Fachvorträge über Themen wie Ernährung, Stigmatisierung bei Adipositas, den geriatrischen Patienten und Closed Loop bestimmten das Programm des VDBD-Symposiums bei der Herbsttagung der DDG in Wiesbaden.
News
Forschung

Lebensstil hinterlässt Spuren im Gehirn

Sport ist gesund, Alkohol und Rauchen sind es nicht. Diese Erkenntnis hat sich inzwischen in weiten Teilen der Bevölkerung durchgesetzt. Forscherinnen und Forscher konnten nun zeigen, dass sich eine gesunde bzw. ungesunde Lebensführung auch im Gehirn widerspiegelt - ebenso wie soziale Kontakte.
DDG-Pressekonferenz

Wie der digitale Wandel Menschen mit Diabetes hilft

Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen schreitet rasch voran. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft bieten moderne Technologien und die digitale Datenerfassung gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen eine große Chance.
Gewichtsverlust

„Diabetes ist die größte gesundheitliche Bedrohung!“

Kann man ohne Adipositas-Operation so viel abnehmen? Man kann, wie Schauspieler und Buchautor („Halbfettzeit“) Tetje Mierendorf unter Beweis gestellt hat. Im Interview spricht der Typ-2-Diabetiker mit uns über sein früheres Dicksein und verrät, warum er nicht zum Schönheitschirurgen geht.
VDBD – Interview

Stigmatisierung von adipösen (Diabetes-)Patienten

Am Arbeitsplatz, in der Schule, beim Sport oder bei alltäglichen Tätigkeiten – adipöse Menschen begegnen in vielen gesellschaftlichen Bereichen Vorurteilen und Diskriminierung. Doch auch in Klinik und Praxis treffen adipöse Patienten auf eine stigmatisierende Haltung von Ärzten und medizinischem Personal, was große Auswirkungen auf die Behandlung haben kann.
Adipositaschirurgie und metabolische Erkrankungen

Aktuelle Leitlinie: Was ist neu?

Beim diesjährigen Diabetes Kongress war ein Symposium der neuen S3-Leitlinie "Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen" gewidmet. Die aktuelle Leitlinie versteht sich als Weiterentwicklung bisheriger evidenzbasierter Leitlinien.
Adipositas

Satt in allen Dimensionen

Dank eines neuen 3D-Verfahrens konnten Forscher des Helmholtz Zentrums München jetzt zeigen, dass Leptin-Resistenz nicht eine Folge gestörter Transportprozess ist, sondern andere Ursachen haben muss. Im Fokus stehen jetzt die Nervenzellen im Sättigungszentrum des Gehirns.
3D-Bildgebungsverfahren zeigt:

Kein gestörter Leptin-Transport bei ständigem Hunger

Viele übergewichtige Menschen vermissen das Gefühl, satt zu werden. Bisher nahm man an, das läge an einem gestörten Transport des Sättigungshormons Leptin ins Gehirn. Das ist so aber nicht richtig, wie neue Studienergebnisse zeigen. Möglich wurde die Arbeit durch ein neues 3D-Bildgebungsverfahren, was erlaubt, den Weg des Hormons im Gehirn als Video nachzuverfolgen.
Welt-Adipositastag

Für bessere Aufklärung und gegen Stigma­tisierung bei Adipos...

Der BVMed hat sich zum heutigen Welt-Adipositastag gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von Patienten mir krankhafter Adipositas und für eine bessere Aufklärung über die metabolischen Ursachen ausgesprochen. Adipositas müsse als Krankheit betrachtet und die entsprechenden Rahmenbedingungen für eine bedarfsgerechte Versorgung geschaffen werden. Dazu gehöre auch die bariatrische Chirurgie.
Neue Studienergebnisse

Übergewicht entwickelt sich bereits in früher Kindheit

Forscher haben herausgefunden, dass schon die frühe Kindheit entscheidend für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas ist. Bei der Analyse der Entwicklung des Gewichts von mehr als 51.000 Kindern von der Geburt bis in die Adoleszenz zeigte sich: Fast 90 Prozent der Kinder, die im Alter von drei Jahren übergewichtig waren, waren es auch als Jugendliche.
Grundlagenforschung

Können spezielle RNAs braune Fettzellen aktivieren?

Deutsche österreichische und dänische Wissenschaftler forschen an der Funktion und Regulation brauner Fettzellen, da diese sehr viel Kalorien verbrennen und somit bestens für Therapiemöglichkeiten zur Gewichtsreduktion in Frage kommen. Nun sind sie einem grundsätzlichen Mechanismus auf die Spur gekommen, der einen vielversprechenden Ansatz bieten könnte.
Adipositasprävention

Werbung wirkt (leider)

Werbung kann die Kalorienaufnahme bei Kindern steigern. Das hat jetzt eine australische Studie gezeigt. Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten sieht darin ein Argument, gegen an Kinder gerichtete Werbung für energiereiche Lebensmittel vorzugehen.
Adipositas

Weiterbildung auf eigene Faust

Eine neue Weiterbildung zum „Adipologen GGG“ der ebenfalls noch recht neuen „Gesellschaft für Gesundes Gewicht“ will Ärzte zu kompetenten Partnern für gefrustete Patienten machen, wenn es um die Therapie der Adipositas geht.
Neue Leitlinie

Magen-OP bei geeigneten Patienten nun schneller möglich

Durch die neue Leitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“ können bei Patienten mit einem BMI ab 40 kg/m² nun rascher metabolische Operationen durch­geführt werden, da sie nicht mehr den Nachweis erbringen müssen, dass andere Möglichkeiten der Gewichtsregulierung ausgeschöpft sind.
Versorgung

Gewissheit statt Goodwill

Mit Unterstützung der DAG haben Adipositas-Selbsthilfeverbände eine Petition gestartet, um die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung von Patienten mit schwerem Übergewicht zu schaffen.
Adipositas

Alltagsdaten zur Adipositastherapie

Daten von gut 300 Patienten aus kanadischen Adipositaskliniken zeigen einen klinisch bedeutsamen Gewichtsverlust mit Liraglutid 3 mg auch unter realen Alltagsbedingungen. Auch kardiometabolischer Risikofaktoren verbesserten sich.
Adipositas

Ernstzunehmendes Risiko

Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ist auch bei stoffwechselgesunden Frauen mit Adipositas erhöht. Das fand eine Studie des DIfE heraus und liefert damit ein Argument gegen die Idee der „gesunden Dicken“, also Menschen, die trotz Adipositas kein erhöhtes Krankheitsrisiko haben.
Genetische Effekte

Zusammenhang zwischen Fettmasse und -verteilung erforscht

Wissenschaftler haben die genetischen Effekte auf Körperform und Body-Mass-Index (BMI) erstmals gemeinsam betrachtet und deren Risiko für kardiometabolische Erkrankungen erforscht. Sie konnten zeigen, dass BMI und Körperform zur Bestimmung des Erkrankungsrisikos nicht losgelöst voneinander betrachtet werden sollten.
KiGGS

Dicke Kinder: mehr Gewicht auf Prävention

Jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick. Das zeigt die neue Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS), die das Robert Koch-Institut im März in Berlin vorgestellt hat. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert hier die Politik weiter zum Handeln auf.