Genetik
Typ-1-Diabetes

Neuer Ansatzpunkt, um Autoimmunreaktion hinauszuzögern

Ein deutsches Forscherteam hat einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, der eine große Rolle bei der Autoimmunreaktion spielt, die einen Typ-1-Diabetes auslöst. Der Eingriff in diesen Mechanismus könnte ein neuer Ansatzpunkt sein, um die Entstehung der Erkrankung zu verzögern.
Mature Onset Diabetes of the Young

MODY: Wichtige Aspekte für den klinisch tätigen Diabetologen

MODY-Diabetes ist im Vergleich zu Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes selten. Inzwischen sind 14 verschiedene MODY-Formen beschrieben, die in unterschiedlicher Häufigkeit auftreten. Die korrekte Diagnosestellung ist aber relevant, da sich therapeutische Konsequenzen ergeben.
News
Tag der Organspende am 6. Juni 2020

Diabetes-Früherkennung kann Nierenschäden vermeiden

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist darauf hin, dass eine Diabetes-Früherkennung dringend notwendig ist, um die zunehmende Zahl Transplantationsbedürftiger mit Diabetes in Deutschland zu reduzieren. Zudem müsse auch Begleiterkrankungen, die Betroffenen eine Transplantation verwehren können vorgebeugt werden.
Typ-1-Diabetes

Abschätzung des genetischen Risikos verbessert

Eine internationale Forschergruppe hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist. Der Test kommt bereits in einem europaweiten Präventionsprojekt zu Typ-1-Diabetes zum Einsatz.
Typ-1-Diabetes

„Diagnose im Wandel für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes“

Im Oktober 2017 startete das Großprojekt Freder1k, Früherkennung von Typ-1-Diabetesrisiko im Kontext des Neugeborenen-Screenings in einer Reihe von europäischen Ländern. Die Daten könnten die Diagnose Typ-1-Diabetes wandeln.
Diabetesdiagnose

Eigentlich ganz einfach

Die Diskussion um den diagnostischen Wert des HbA1c-Werts hat wieder einmal gezeigt, dass auch bei der Diagnose des Diabetes der Teufel im Detail steckt. Auf einem Symposium von Berlin-Chemie erläuterten Experten, was hier sonst noch zu beachten ist, Stichwort Lada und Mody.
Typ-2-Diabetes

Neue Stellschraube im Zuckerstoffwechsel entdeckt

Ein deutsches Wissenschaftlerteam hat die Rolle eines Genschalters in der Leber im Zusammenhang mit Diabetes untersucht und dabei eine Entdeckung gemacht, die zu einer neuen Therapie-Option bei Typ-2-Diabetes führen könnte.
Schwerpunkt „Kinder & Jugendliche“

Typ-1: Screening in der Gesamtbevölkerung?

Grundsätzlich lassen sich bereits beim Neugeborenenscreening Kinder mit einem hohen Diabetesrisiko identifizieren. Wie das funktioniert, weiß Prof. Thomas Danne.
Schwerpunkt "Kinder & Jugendliche"

Screening: Chancen und Risiken für Familien

Einerseits können durch ein frühes Screening Kinder vor schwerwiegenden Folgen bewahrt werden, andererseits fürchten Eltern die Diagnose. Prof. Karin Lange berichtet.
Schwerpunkt "Kinder & Jugendliche"

Freder1k: Typ-1-Risiko früh erkennen

In Sachsen läuft das Typ-1-Diabetes-Screening seit September 2016. Dr. Angela Hommel, leitendes Mitglied des Freder1k-Studienteams an der TU Dresden, stellt das Projekt vor.
Schwerpunkt "Kinder & Jugendliche"

Halbzeit bei der Fr1da-Studie in Bayern

Mehr als 50.000 Kinder wurden im Rahmen der Fr1da-Studie bislang auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes untersucht. Peter Achenbach zieht ein Zwischenfazit.
Pathogenese des Typ-2-Diabetes

Das Dunkelheitshormon und Diabetes

In einer umfassenden experimentellen und klinischen Arbeit haben Wissenschaftler der schwedischen Universität Lund gezeigt, dass Melatonin bei Trägern eines Risiko-Allels zu einer Reduktion der Insulinsekretion führt.
Diagnostik

Epigenetik-Marker weisen den Weg

Im Blut nachweisbare epigenetische Biomarker spiegeln die altersabhängigen Methylierungs-Veränderungen in den Genen menschlicher Inselzellen wider. Das könnte das Diabetesrisiko vorhersagen helfen.
Viedeo-Interview mit Prof. Hrabě de Angelis

„Lebensstil ist vererbbar“

Inwieweit beeinflussen durch den Lebensstil erworbene Eigenschaften (z.B. Übergewicht) die Gesundheit der eigenen Nachkommen? Im Rahmen des Diabetes Kongress 2016 haben wir mit Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis über seine Forschungsarbeiten zum Thema „Lebensstil ist vererbbar“ gesprochen.
Folgeerkrankungen

Genmutationen schützen vor Komplikationen

Finnische Forscher haben zwei Genmutationen entdeckt, deren Träger ein reduziertes Risiko für die Entstehung von Diabeteskomplikationen an Nieren und Augen aufweisen.
Beta-Zellen

Vier Gene beeinflussen Teilungsfähigkeit

Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) haben vier Gene identifiziert, die bei übergewichtigen Mäusen in Abhängigkeit der Kohlenhydratzufuhr die Teilungsfähigkeit der insulinproduzierenden Beta-Zellen beeinflussen.
Diabetesrisiko

Besonderes Aminosäure-Orakel

Ethnische Unterschiede bei der Verbindung zwischen Diabetesrisiko und den Blutspiegeln von Aminosäuren fanden Forscher in einer Studie über 20 Jahre, die jetzt veröffentlicht wurde.
Fataler Falt-Fehler

Genetisch bedingter Diabetes

Einen seltenen Gendefekt, der Diabetes und eine Degeneration des Nervensystems auslöst, haben deutsche Forscher gefunden. Die Mutation hat Ähnlichkeit zum Wolfram Sydrom 1.
Forschung

Gendefekt initiiert Diabetes

Eine seltene Mutation führt zum Zelluntergang in Bauchspeicheldrüse und Gehirn. Sie soll als Modell für künftige Forschung dienen.