Insulinresistenz
Darmbakterien

Diabetes und Mikrobiom

Die Jahrzehnte andauernden Untersuchungen mit dem Für und Wider der Bedeutung des Mikrobioms, speziell der Darmflora, sind in ein neues Stadium getreten. Prof. Dr. Hellmut Mehnert erklärt.
Typ-2-Diabetes

Schutzmechanismus vor Insulinresistenz im Gehirn entdeckt

Das Gehirn spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ist diese Regulation jedoch häufig gestört. Die genetische Ursache hierfür ist bislang noch nicht bekannt, ein deutsches Forschungsteam hat nun aber diesbezüglich neue Erkenntnisse gewinnen können.
News
Neue BIH-Professorin

Den genetischen Ursachen von Typ-2-Diabetes auf der Spur

Claudia Langenberg ist Expertin für genetische Epidemiologie und Fachärztin für Public Health. Sie untersucht die Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes anhand großer Datenmengen internationaler Patienten- und Bevölkerungsstudien.
Pathophysiologie

Leider nicht eingebuchtet

Bei übergewichtigen Mäusen ist ein Signalweg aktiviert, der verhindert, dass Insulin das Endothel durchquert. Dies fördert die Insulinresistenz, so die Forschergruppe aus Heidelberg und Mannheim.
Impaired fasting glucose

Predictive value of various visceral adiposity indicators

Impaired fasting glucose (IFG) is an intermediate glucose metabolism abnormality indicating a high risk of diabetes development. The aim of the study was to assess and compare the predictive effect of various visceral adiposity indicators in detecting IFG.
Medikamentenforschung

Smartes Insulin: keine Unterzuckerungen mehr?

Ein US-amerikanisches Forscherteam arbeitet an der Entwicklung eines smarten Insulins, das so konzipiert wurde, dass es nicht mehr zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien) kommen soll. Im Tiermodell hat sich die Substanz bereits bewährt, nun könnten bald klinische Studien mit menschlichen Probanden folgen.
Schwerpunkt: Closed Loop

Do-It-Yourself-Closed-Loop: Wie alles begann

Geburtsstunde der Do-It-Yourself-Closed-Loop-Projekte war das Engagement einzelner Personen. Entwickelt haben sich inzwischen erstaunliche Systeme. Welche, das lesen Sie hier.
Mehnerts Seiten

Typisierung des Diabetes: Mischformen sind nicht selten

Neben den wesentlichen Diabetesformen gibt es auch noch Diabetesmischformen, wie den Doppeldiabetes bzw. den "latent autoimmune diabetes in adults" (LADA). Die klinische Gesamtsituation entscheidet über das therapeutische Vorgehen.
Bauchfett:

Eiweißmolekül be­günstigt Insulin­resistenz und Entzündungen...

Ein Forscherteam hat einen Botenstoff identifiziert, der das Entstehen von Insulinresistenz sowie chronischen Entzündungen begünstigt. Er wird bei starkem Übergewicht aus den Fettzellen des Bauchfetts freigesetzt und ans Blut abgegeben. Die neuen Erkenntnisse könnten neue Therapie-Ansätze.hervorbringen.
Insulinresistenz

Diabetesforschung am Höhlenfisch

Der Organismus eines Süßwasserfisches nutzt die Insulinresistenz offenbar, um mit einem extrem reduzierten Nahrungsangebot auszukommen. Aufgrund seines außergewöhnlichen Zuckerstoffwechsels könnte der Höhlenbewohner Karriere machen als Modellorganismus für die Diabetesforschung.
Insulinresistenz

Renitente Resistenz

Jeder kennt sie, doch sie zu bestimmen ist nicht leicht: die Insulinresistenz. Ein Symposium auf dem Diabetes Kongress beleuchtete ihre Bedeutung, Diagnostik und Therapie. Ein Allheilmittel fand sich dabei aber zugegebenermaßen nicht.
Forschung

Proteinarme Ernährung verbessert Zucker­stoffwechsel

In einer Studie steigerte eine proteinarme Diät bei Mäusen die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und damit den Energieverbrauch. Es bildeten sich sogar Insulinresistenzen zurück. Auch bei jungen Freiwilligen senkte eine kurzzeitige proteinarme Ernährung den Insulin- und Blutzuckerspiegel.
Lebensstil

Wer lange sitzt, erhöht sein Diabetes-Risiko

Dass körperliche Aktivität bei der Entwicklung und dem Management von Typ-2-Diabetes eine Rolle spielt, ist durch Studien belegt. Welchen Einfluss Ruheverhalten auf Insulinsensitivität und β-Zellfunktion hat, wurde auf dem EASD diskutiert.
Studien für die Praxis

In vivo veritas – das Labor sagt nicht alles

Die größte Aussagekraft haben praxisorientierte Studien mit möglichst großen Teilnehmerkollektiven. In einem Symposium auf dem EASD-Kongress in Stockholm wurden solche Arbeiten zu verschiedenen Themen vorgestellt.
Prädiabetes

Viagra für die Sensitivität

Nachfolger des aus der Mode gekommenen Insulinsensitizers Pioglitazon sind gefragt. Nun haben Forscher aus Tennessee weitere Daten zu einem altbekannten Kandidaten vorgelegt: Sildenafil.
Debatte um Insulinresistenz

Neue Sicht auf eine alte Frage

Die Insulinresistenz gilt als wichtigste Ursache für die Typ-2-Diabetes-Entstehung und beeinflusst den gesamten Organismus negativ. Ist das tatsächlich so? Bei einer Debatte auf dem diesjährigen EASD-Kongress wurde konträre diskutiert.
Zusammenspiel:

Hirn und Metabolismus

Diabetes mellitus wirkt sich ganzheitlich auf den menschlichen Körper aus. Natürlich ist das Gehirn davon auch betroffen. Auf welche Weise, das erfahren Sie hier.
Beta-Zellen

Vier Gene beeinflussen Teilungsfähigkeit

Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) haben vier Gene identifiziert, die bei übergewichtigen Mäusen in Abhängigkeit der Kohlenhydratzufuhr die Teilungsfähigkeit der insulinproduzierenden Beta-Zellen beeinflussen.
Leitlinie NAFLD

Bewegung hilft gegen Fettleber

Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen – selbst dann, wenn die Kilos auf der Waage nicht fallen, heißt es in der neuen Leitlinie der DGVS.