Abstracts
Diabetestherapie

Elterliche Faktoren und das Verhalten von Kindern

Die Adhärenz von Kindern bei ihrer Diabetestherapie erfordert Zusammenarbeit und Zuverlässigkeit sowohl von Seiten der Eltern als auch von Kindern. Wie beeinflussen verschiedene veränderbare elterliche Faktoren das diabetesbezogene Verhalten ihrer Kinder?
Glukosekontrolle

Einfluss der Jahreszeiten auf die Glukosekontrolle

Ziel war die Untersuchung ob die Anzahl von Krankenhauskontakten saisonale Schwankungen zeigt. Zwischen 2003 und 2012 wurden Serienanalysen unter Verwendung verbundener Gesundheitsdatenbanken in Ontario, Kanada, durchgeführt.
Psychologie

CGM bei Patienten mit Typ-1-Diabetes und psychischem Stress

Mit dieser Studie sollte untersucht werden, ob psychischer Disstress den Effekt einer kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) bei Patienten mit Typ-1-Diabetes und beeinträchtigter Hypoglykämiewahrnehmung beeinflusst - Eine randomisierten Cross-over-Studie.
Adipositas

Effekte von Übergewicht und Adipositas auf die Gesundheit

Diese systemische Erhebung von Gesundheitseffekten eines hohen BMI zeigt, dass übermäßiges Körpergewicht für etwa 4 Millionen Todesfälle und 120 Millionen „disability adjusted life years“ weltweit in 2015 verantwortlich gemacht werden kann.
Menschen mit Typ-2-Diabetes

Verbesserung der glykämischen Kontrolle

Diese Untersuchung zeigt, dass speziell Krafttraining nicht nur die Insulinresistenz reduziert, sondern auch die muskuläre Glukoseaufnahme fördert, sogar nach einer Glukosebelastung.
Kardiovaskuläre Endpunkte bei Typ-2-Diabetes

Effekte einer einmal wöchentlichen Therapie mit Exenatid

Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der mit fast 15 000 Patienten sehr großen EXCSEL-Studie: Das Hauptergebnis ist die Sicherheit der Therapie von einmal wöchentlich verabreichten Exenatid im Vergleich zu Placebo.
Auswirkungen auf die Ängste der Eltern

Mein Kind ist „Insel-Autoantikörper positiv“

In der Studie wird die Angst der Eltern in Folge von einem genetischen und mehreren Insel-Autoantikörperscreenings (IA) bei ihrem Kind mit einem erhöhten genetischen Risiko für Typ-1-Diabetes untersucht.
Kardiale Effekte

Sulfonylharnstoffinduzierte Hypoglykämie

Die Studie bestätigt die kardiovaskuläre Gefahr, die von Hypoglykämien ausgeht. Bestimmt wurde der Effekt der Sulfonylharnstoffinduzierten Hypoglykämie auf die kardiale Repolarisation und Ektopie bei gut eingestelltem Typ-2-Diabetes.
Diätführende, adipöse, ältere Erwachsene

Aerobes Training, Krafttraining oder deren Kombination

Adipositas führt zu Gebrechlichkeit bei älteren Erwachsenen. Allerdings könnte eine Gewichtsreduktion den altersbedingten Muskel- und Knochenverlust verstärken und zu Sarkopenie und Osteopenie führen.
Hypoglykämie

Insulin degludec bei Typ-1-Diabetes

Hypoglykämie ist häufig bei Patienten mit Typ-1-Diabetes. In dieser Studie wurde untersucht, ob Insulin degludec nicht schlechter oder besser ist im Vergleich zu Insulin glargin U100, bezüglich der Reduktion der Anzahl von symptomatischen hypoglykämischen Ereignissen.
Zwei große skandinavische Geburtskohorten

Säuglingsernährung und Typ-1-Diabetes-Risiko

Stillen ist für Neugeborene und Säuglinge in vielerlei Hinsicht mit positiven Effekten verbunden und nachweislich gesund. Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen Stillen und dem Risiko für Typ-1-Diabetes zu untersuchen.
Hypoglykämien

Risiko für schwere Hypoglykämien in der DCCT/EDIC-Studie

Nach ~30 Jahren der Nachverfolgung untersuchten die Autoren die Raten von schweren Hypoglykämien in der Diabetes Control and Complications Trial (DCCT)/Epidemiology of Diabetes Inverventions and Complications (EDIC) Kohorte.
Verschiedenes

Vorhersage von kardiovaskulären Ereignissen und Mortalität

Es wurde die Assoziation eines früh erzielten HbA1c-Wertes und des Ausmaßes der HbA1c-Reduktion zu den konsekutiven kardiovaskulären Ereignissen oder Tod untersucht bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die eine Metformintherapie initiierten.
Diabetes in der Primärversorgung

Diabetesbezogene Belastungen und Disstress

Studiendaten zum diabetesbezogenen Stress in der Primärversorgung in Deutschland sind selten, obwohl die meisten nicht mit Insulin behandelten Patienten hausärztlich behandelt werden.
Typ-1-Diabetes und Fatigue

Webbasierte kognitive Verhaltenstherapie

Obwohl die Ergebnisse dieser Studie weiterer Validierung bedürfen, legen sie nahe, dass die kognitive Verhaltenstherapie die Ausprägung der Erschöpfung und funktionale Beeinträchtigungen bei Typ-1-Diabetes effektiv reduzieren kann.
Kardiovaskuläre Erkrankung

Mortalität und kardiovaskuläre Erkrankung bei Diabetes

Bisher gibt es keine guten Daten für Langzeittrends für das erhöhte Sterberisiko und kardiovaskuläre Ergebnisse bei Personen mit Diabetes. Diese Arbeit analysierte 36 869 Patienten mit Typ 1 und 457 473 Patienten mit Typ 2 im Vergleich zu Kontrollpersonen.
Schwankungen des Körpergewichts

Auswirkung auf konorare Herzerkrankung

Schwankungen des Körpergewichts werden als Risikofaktor für Tod und koronare Ereignisse bei Patienten ohne kardiovaskuläre Erkrankungen angesehen. Es ist unbekannt, wie sie sich bei Patienten mit bestehender koronarer Herz­erkrankung auswirken.
Orale Antidiabetika

Metformin und Laktatazidose

Ziel war die Untersuchung des Risikos einer Laktatazidose, abhängig von der Nierenfunktion, bei Einnahme von Metformin im Vergleich mit der Einnahme anderer glukosesenkender Medikamente.
Patienten mit Typ-2-Dia­betes

Umgang der Niere mit Ketonen

Es sollte die renale Antwort auf die Veränderungen untersucht werden, die eine pharmakologisch induzierte Glukosurie hervorruft.
Neu diagnostizierter Typ-1- und Typ-2-Diabetes

Unterschiedliche Formen von CRF und HRV

Eingeschränkte kardiorespiratorische Fitness (CRF) und eingeschränkte Herzfrequenzvariation (HRV) sind Prädiktoren von Mortalität, aber ihre Rolle bei neu manifestiertem Diabetes ist unbekannt.
Diabetes-5-Jahresergebnisse

Bariatrische Chirurgie vs. intensive medikamentöse Therapie

Langzeit-Ergebnisse aus randomisierten, kontrollierten Studien, die die medizinische mit chirurgischer Therapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes vergleichen sind begrenzt verfügbar. Die Autoren untersuchten die 5-Jahres-Daten von 150 Patienten
Glykämische Kontrolle

Glykämische Kontrolle bei pädiatrischen Intensivpatienten

Diese Studie unterstützt vorherige Beobachtungen, dass intensiv-medizinisch betreuungspflichtige (in diesem Fall pädiatrische) Patienten nicht davon profitieren, wenn die Blutglukose im Bereich 80 – 110 mg/dl mit Insulin eingestellt wird.