Standardisiert, aber nicht einheitlich: Von Röhrchenfarben bis Maßeinheiten sorgt fehlende Harmonisierung für Fehler, Mehraufwand und Unsicherheit. Das sollte sich ändern!
Der Markt für CGM und AID beschleunigt: neue Sensoren, Patchpumpen, Apps und bessere Erstattung erhöhen Verfügbarkeit und Wahlfreiheit. Gleichzeitig wachsen Anforderungen an Sicherheit, Akzeptanz und Schulung – die Diabetologie steht vor komplexer Betreuung.
Immuntherapie zur Verzögerung des Typ-1-Diabetes, GLP1-Rezeptoragonisten bei juveniler Adipositas, Fortschritte bei Stammzelltransplantationen – in der pädiatrischen Diabetologie und Endokrinologie tut sich aktuell einiges. Doch Rahmenbedingungen und Vergütung reichen nicht aus, um das Potenzial der jüngsten Innovationen ausschöpfen zu können.
Die EMA empfiehlt eine höhere Wegovy‑Dosierung: Neue Studiendaten zeigen bei Menschen mit Adipositas und ohne Diabetes einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von rund 21 Prozent durch den Wirkstoff – und das bei erhaltener Muskelfunktion.
Diabetischen Folgeerkrankungen an den Füßen der Diabetes-Patienten wird hoffentlich besonderes Augenmerk geschenkt. Die Hände werden leider oft vergessen bei den Untersuchungen. Dr. Bernd Liesenfeld sagt, warum man mehr darauf achten sollte.
Blickpunkt Jonas Laaser berichtet von seinen Erfahrungen als "Jung"-Diabetologe. Erfahren Sie hier, warum der morgendliche Kaffee dabei eine wichtige Rolle spielt.
Die Europäische Union plant offenbar, chinesischen Herstellern von Medizinprodukten den Zugang zum europäischen Markt zu erschweren oder sogar ganz zu verwehren. Das Ziel: europäische Patienten besser zu schützen.
Die FITTER-Forward-Empfehlungen sind Leitlinien für die Diabetesbehandlung, die auf moderne Technologien setzen. Worauf Menschen mit Diabetes besonders achten sollten, lesen Sie hier.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert im Rahmen der Krankenhausreform verbindliche Mindeststandards für Fachpersonal und Weiterbildung, um die Versorgung von Millionen Menschen mit Diabetes in Kliniken zu sichern.
Beim diatec-forum 2025 in der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt diskutieren Expertinnen und Experten, wie Diabetes-Technologien Versorgungslücken schließen können – im Spannungsfeld von Politik, Pflege, Kassen und Industrie.
Professor Thomas Haak, Mitgründer von diabetesDE, ehemaliger DDG-Präsident und langjähriger Chefarzt des Diabetes Zentrums Mergentheim, geht in den Ruhestand. DDG und diabetesDE würdigen sein Wirken für eine patientennahe, moderne Diabetologie.
Trotz der unbestreitbaren Vorteile neuer Diabetes-Technologien wie AID-Systeme hinkt die strukturelle und finanzielle Einbindung dieser Innovationen in die ambulante Versorgung hinterher. Fachgesellschaften und Berufsverbände fordern daher nun ein Umdenken auf politischer Ebene.
Reha-Kliniken unter dem Dach der Deutschen Rentenversicherung (DRV) stellen zusätzliche Fachkräfte im Bereich Diabetesberatung und Diabetesassistenz ein. So soll die Versorgung für Millionen Betroffene spürbar verbessert werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt diesen Schritt.
Frauen und Männer haben oftmals einen unterschiedlichen Diabetes-Verlauf – doch darauf wird in der praxis noch immer unzureichend reagiert. Die DDG fordert daher mehr Geschlechtersensibilität in Forschung, Prävention und Versorgung.
Fertigpens bestehen aus 75 Prozent Plastik. Wenn die Geräte ihren Dienst verrichtet haben, landen Sie im Müll. Das geht aber besser! Wenn man sie zum Beispiel recyceln würde. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.
Die Temperaturen geraten in immer dramatischere Regionen, und das Klima hier in Deutschland hat und wird sich weiter drastisch ändern. Wie Menschen
mit Diabetes damit umgehen sollten, das verrät Theresia Schoppe.
Bei der Diabetesbehandlung entsteht reichlich Abfall. Doch es gibt noch keine Systematik, wie damit umgegangen werden soll. Damit sich das ändert, hat sich die Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Umwelt & Klima der DDG intensiv damit beschäftigt.
Der Klimawandel ist eine enorme Bedrohung. Was man tun kann, um die Klimaziele zu erreichen, das wollten wir von Frau Prof. Thürmann von der Universität Witten/Herdecke wissen.
Die Diabetes-Technologie bzw. die Digitalisierung sind die Zukunft bei der Diabetesbehandlung. Wie kommt es dann eigentlich, dass dieser Themenbereich im Studium und in der Facharztausbildung viel zu kurz kommt. Dr Jonas Laaser hat sich darüber Gedanken gemacht.