Management
Gendermedizin

Ein Gen beeinflusst geschlechtsspezifisch die Fettleibigkeit

Ein internationales Forscherteam hat die Rolle des Geschlechts und dessen Interaktion mit dem genetischen Hintergrund bei kardio-metabolischen Phänotypen untersucht. Dabei wurden u.a. einen geschlechtsspezifischen Adipositas-Locus beim Gen Lypla1 untersuchte, das mit Adipositas in Verbindung steht.
Medikamentenforschung

Insulin-Kapsel zur oralen Einnahme beweist sich in Studie

US-Forscher haben eine Kapsel mit einer winzigen Mikronadel entwickelt, die im Tierversuch Insulin über den Magen zuverlässig in den Blutkreislauf abgeben konnte und – insofern sie sich auch in Humanstudien beweisen sollte – somit eines Tages als Alternative zur Insulininjektion eingesetzt werden könnte.
News
Forschung

Lebensstil hinterlässt Spuren im Gehirn

Sport ist gesund, Alkohol und Rauchen sind es nicht. Diese Erkenntnis hat sich inzwischen in weiten Teilen der Bevölkerung durchgesetzt. Forscherinnen und Forscher konnten nun zeigen, dass sich eine gesunde bzw. ungesunde Lebensführung auch im Gehirn widerspiegelt - ebenso wie soziale Kontakte.
DDG-Pressekonferenz

Wie der digitale Wandel Menschen mit Diabetes hilft

Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen schreitet rasch voran. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft bieten moderne Technologien und die digitale Datenerfassung gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen eine große Chance.
Kommentar

Insulin degludec kommt zurück

Patienten, die seit September 2015 weiterhin das Basalinsulin Tresiba (Insulin degludec) verwenden wollten, mussten dies bisher aus dem Ausland beziehen. Jetzt bringt Novo Nordisk es zurück auf den deutschen Markt.
Statine

Cholesterinsenker reduzieren braunes Fettgewebe

Statine, eine der am häufigsten verschriebenen Klasse von Medikamenten, reduzieren das für die Gesundheit vorteilhafte braune Fettgewebe, wie Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) zeigen konnten. Dennoch dürften die Statine nun nicht verteufelt werden, betonen die Forschenden.
International Helmholtz Research School for Diabetes

Millionen-Förderung für Forschungsnachwuchs-Projekt

Exzellenter Nachwuchs für die nächste Generation der Diabetesforschung – das ist der Auftrag der 2018 gegründeten International Helmholtz Research School for Diabetes. Ab 2019 erhält das Projekt nun zusätzliche umfangreiche Förderung: Über sechs Jahre hinweg werden rund 6,5 Millionen Euro durch die Partner bereitgestellt.
MWBO

Zusatzweiterbildung „Ernährungsmedizin“ nun möglich

Die Zusatzbezeichnung „Ernährungsmedizin“ wurde in die (Muster-)Weiterbildungsordnung aufgenommen. Nun hat die BÄK die inhaltliche Ausgestaltung der Weiterbildungsordnung beschlossen und ermöglicht so den LÄK, die Weiterbildung zum Ernährungsmediziner anzubieten. Fachverbände begrüßen die Entscheidung und hoffen auf schnelle Übernahme.
Stammzellforschung

Nächster Schritt für Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes

Wissenschaftler haben die Signale identifiziert, die die Entwicklung unreifer Bauchspeicheldrüsenzellen bestimmen. Die im Fachmagazin ‚Nature‘ publizierten Ergebnisse können den Weg ebnen, um aus Stammzellen Insulin produzierende Bauchspeicheldrüsenzellen herzustellen – ein wichtiger Ansatz zur Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes.
Diabetes im Alter

Eine Million Spezialfälle

Viel zu beachten gibt es bei der Diabetestherapie älterer Patienten. Dabei sind aber einige Tipps und Ratschläge gar nicht so altersspezifisch, sondern Bestandteil jeder guten Diabetestherapie: Individualisieren, Ziele hinterfragen, Ressourcen kennen.
Diabetesprävention

Warnung vor dem Wachstum

Eine auf dem EASD-Kongress vorgestellte Studie analysiert für alle Weltregionen, wie sich die Diabetesprävalenz bis 2045 entwickeln würde, wenn der ansteigende Trend bei der Adipositasprävalenz ungebrochen anhält. Auch ein Zielszenario mit 25 Prozent weniger Anstieg rechneten sie.
Basalinsuline

Detailblick auf Bright-Ergebnissen

Die Bright Studie lieferte den ersten Vergleich von Insulin glargin 300 E/ml und Insulin degludec. Auf der diesjährigen Tagung der European Association for the Study of Diabetes in Berlin wurden jetzt Detailanalysen vorgestellt.
Epigenetik

Neuer Marker gibt Einblicke in Entstehung des Typ-2-Diabetes

Kleine – wahrscheinlich lebensstilbedingte – chemische Änderungen der DNA-Bausteine können die Menge des Bindungsproteins IGFBP2 vermindern. Studienergebnisse zeigen, dass diese epigenetischen Veränderungen das Typ-2-Diabetes-Risiko erhöhen und Menschen mit hohen IGFBP2-Spiegeln seltener erkranken. Die Veränderungen sind bereits Jahre vor Krankheitsbeginn nachweisbar.
DZD-Forscher

Prof. Stefan: Gastprofessur an der Harvard Medical School

Mitte September hat Prof. Dr. med. Norbert Stefan, Forscher des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, eine Gastprofessur an der renommierten Harvard Medical School angetreten. Schwerpunkt seiner dortigen Arbeit wird die Erforschung der Rolle der Fettleber bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen sein.
PDM-ProValue-Vollpublikation

Bessere Therapieergebnisse durch iPDM

Integriertes Personalisiertes Diabetes-Management (iPDM) wirkt – das zeigen die Ergebnisse der Vollpublikation des PDM-ProValue-Studienprogramms: So sank der HbA1c-Wert bei Patienten in der iPDM-Gruppe um durchschnittlich 0,5 Prozent innerhalb von 12 Monaten – ein Resultat, das vergleichbar mit dem einer medikamentösen Therapie ist.
Doppelt hält besser

Neue Wirkstoffkombi­nation: weniger Appetit, höherer Energie...

Eine neue medikamentöse Kombinationstherapie gegen Übergewicht und Typ-2-Diabetes zügelt den Appetit und erhöht gleichzeitig den Energieverbrauch. Das konnten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) im Tiermodell nachweisen.
Studie zu Empagliflozin

EMPA-KIDNEY: auf Herz und Nieren prüfen – auch ohne Diabetes

Die Ergebnisse der EMPA-REG OUTCOME-Studie haben belegt, dass Empagliflozin nicht nur den Blutzucker bei Typ-2-Diabetes senkt, sondern auch die Todesfälle infolge einer Herzerkrankung reduziert und positive Auswirkungen auf die Nieren hat. Die EMPA-KIDNEY-Studie soll nun zeigen, ob der Herz- und Nierenschutz des SGLT-2-Hemmers auch bei Patienten ohne Diabetes vorliegt.
Schwerpunkt „Ökonomie im Krankenhaus“

Fragen zur Diabetologie in der Klinik

Dr. Uwe Kage ist Dirketor des Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt am Main. Im Gespräch mit dem Diabetes-Forum stellt er aus der Sicht eines großen Traditionshauses der Diabetologie die Probleme und die Zukunft diabetologischer Einrichtungen dar.
Schwerpunkt „Ökonomie im Krankenhaus“

Krankenhaus-Ökonomie: Aus für die Diabetologie?

Kommerzialisierung im Gesundheitswesen, darüber beschweren sich Ärzte wie Patienten. In unserem Schwerpunkt wollen wir zeigen, wo Grenzen nicht überschritten werden sollten. Im ersten Beitrag erläutert Dr. Herbert Hillenbrand, wieso das DRG-System für den Schwerpunkt Diabetologie zu einer existentiellen Bedrohung führt
VDBD – Stellungnahme

Gemeinsam stark in der Versorgung von Diabetes-Patienten

Das vom BVND initiierte neue Fortbildungsangebot zur Diabetologischen Fachassistentin (DFA) habe für Desorientierung gesorgt, findet der Verband der Diabetes Beratungs Schulungsberufe e.V. (VDBD). Der Verband plädiert daher dafür, eine gemeinsame Strategie aller Beteiligten um passgenaue Weiterbildungprofile und Fortbildungsangebote aufzusetzen.