Bewegung
Schwerpunkt "Herz und Gefäße"

Kardiovaskuläres Risiko bei Diabetes

Schwedische Registerdaten zeigen: Das kardiovaskuläre Risiko unterscheidet sich zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes altersabhängig. Besonders unter 50 steigt es bei Typ 2, während lange Krankheitsdauer Typ 1 stärker belastet. Prävention bleibt zentral.
Schwerpunkt "Herz und Gefäße"

Update Diagnostik und Therapie der KHK

Wegen meist atypischer Verläufe gewinnt strukturierte, frühzeitige nichtinvasive Diagnostik mittels Koronar-CT an Bedeutung. Leitlinien empfehlen zudem eine strikte LDL-Senkung und den gezielten Einsatz von SGLT2i und GLP-1-RA zur kardiovaskulären Risikoreduktion.
News
JA-PED 2025

Benötigt: starke ambulante Versorgungs­strukturen

Immuntherapie zur Verzögerung des Typ-1-Diabetes, GLP1-Rezeptoragonisten bei juveniler Adipositas, Fortschritte bei Stammzell­trans­plantationen – in der pädiatrischen Diabetologie und Endokrinologie tut sich aktuell einiges. Doch Rahmenbedingungen und Vergütung reichen nicht aus, um das Potenzial der jüngsten Innovationen ausschöpfen zu können.
Zulassungsempfehlung

Neue Studiendaten: EMA empfiehlt höhere Dosierung von Wegovy

Die EMA empfiehlt eine höhere Wegovy‑Dosierung: Neue Studiendaten zeigen bei Menschen mit Adipositas und ohne Diabetes einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von rund 21 Prozent durch den Wirkstoff – und das bei erhaltener Muskelfunktion.
Schwerpunkt "Herz und Gefäße"

Herzinsuffizienz: Neue Medikamente haben Potential, Lebensqu...

Prof. Dr. med. Katharina Marx-Schütt ist federführend an Leitlinien und Positionspapieren von Fachgesellschaften wie u.a. der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der European Society of Cardiology (ESC) beteiligt. Ein Forschungsschwerpunkt der Professorin ist das Thema Diabetes und kardiovaskuläre Medizin. Die Kardiologin ist Mitglied in zahlreichen Gremien und im Team der Stiftung Diabetes I Herz I Gefäße (DHG). Wir haben mit ihr zum Thema Herzinsuffizienz bei Diabetes gesprochen.
Schwerpunkt „Herz und Gefäße“

Fokus periphere arterielle Verschlusskrankheit

Die Prävalenz der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) nimmt mit dem Lebensalter zu. Sie steigt bei über 70-Jährigen auf 15 bis 20 % und mehreren kardiovaskulären Risikofaktoren auf 25 %. Schätzungsweise ein Viertel aller Menschen im Alter von 45 bis 75 zeigen einen auffälligen Knöchel-Arm-Index im Dopplerbefund ohne entsprechende Beschwerden. Bei einem Wert von unter 0,9 liegt eine PAVK vor.
BVND

Diabetische Ketoazidosen – Handlungsempfehlung

Die Diabetische Ketoazidose (DKA) ist eine akut lebensbedrohliche Komplikationen des Diabetes mellitus, die vorwiegend bei Typ-1-Diabetes auftritt, zunehmend aber auch bei Typ-2-Diabetes in Erscheinung tritt. Toralf Schwarz berichtet.
DDG mahnt:

Die Diabetes-Versorgung muss geschlechtersensibler werden

Frauen und Männer haben oftmals einen unterschiedlichen Diabetes-Verlauf – doch darauf wird in der praxis noch immer unzureichend reagiert. Die DDG fordert daher mehr Geschlechtersensibilität in Forschung, Prävention und Versorgung.
"Vaskuläre Komplikationen"

Weniger ist mehr – auch in der Kardio-Diagnostik

Deutschland ist führend in der invasiven Diagnostik von kardiologischen Erkrankungen – allerdings ohne messbare Verbesserung der Herzgesundheit. Nun soll eine weitere Untersuchung Kassenleistung werden. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) begrüßt diese Entscheidung grundsätzlich, warnt jedoch davor, das neue Verfahren als Add-on einzusetzen.
"Vaskuläre Komplikationen"

Sterbefälle wegen Herzkrankheiten steigen

Alle Herzkrankheiten verzeichnen – teilweise leichte – Anstiege. Regionale Unterschiede in Sterblichkeit bei Herzinfarkt und anderen Herzleiden bestehen fort. Die Herzstiftung mahnt "mehr Resilienz" der medizinischen Versorgung in Krisenphasen an.
"Vaskuläre Komplikationen"

Diabetes und Niere: Diagnose und Therapie

Die diabetische Nephropathie als mikrovaskuläre Erkrankung der Niere ist die häufigste zur Dialyse führende Erkrankung (Anteil 40 %) und eine der Hauptkomplikationen eines langjährigen Diabetes mellitus (DM).
"Vaskuläre Komplikationen"

pAVK bei Diabetes: Diagnostik und Therapie

Vaskuläre Komplikationen gehören zusammen mit der diabetischen Neuropathie, der diabetischen Retinopathie und der Nephropathie zu den Folgen des Diabetes mellitus (DM). Diese Komplikationen beeinflussen sich häufig funktionell und morphologisch gegenseitig. Je nachdem welche Gefäße betroffen sind, werden Gefäßkomplikationen in periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), koronare Herzkrankheit (KHK) und zerebrale Verschlusskrankheit (ZVK) eingeteilt.
Medizin

Telemedizin bei Diabetes von Nutzen

Post-hoc-Analyse der TIM-HF2-Studie liefert Hinweis, dass positives Ergebnis auf hohen Anteil mitrekrutierter Diabetespatienten zurückzuführen ist.
BVKD - DIE Diabetes-Kliniken

Diabetische Retinopathie

Die Diabetische Retinopathie ist eine schwerwiegende Folgeerkrankung. Ursächlich sind weiterhin schlechte Blutdruckwerte. Was man präventiv gegen die Erkrankung tun kann und wie behandelt werden sollte, das weiß Prof. Marcus Blum aus Erfurt.
Kostenerstattung bei CGM-Schulungsprogrammen:

A never ending story?

Seit dem Jahr 2016 gibt es einen Beschluss des Gemeinsamen Bundes-Ausschuss (GBA) zur Kostenübernahme für real-time CGM-Systeme. Eigentlich ist es überraschend, dass CGM-Systeme nicht nur an geschulte Menschen mit Diabetes abgeben werden, wie es die Forderung im GBA-Beschluss ist.
Interview

Austausch mit Betroffenen kann wertvoll sein

Psychologie Dipl.-Psych. Susanne Baulig, Leiterin des Schwerpunkts Psychodiabetologie an der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, über die Ursachen psychische Probleme bei Diabetes, warum Aufklärung so wichtig ist und wie man seine seelische Gesundheit stärken kann.
Phänotypisierung - Teil 2

Glukosekosmetik versus personalisierte Diabetestherapie

Wie kann eine Phänotypisierung bei der Diabetesbehandlung helfen? Professor Andreas Pfützner berichtet über seine Erfahrungen in der Praxis. Lesen Sie im zweiten Teil, wie eine personalisierte und individuelle Therapie aussehen könnte.
Schwerpunkt "Hormonelle Störungen"

Hormonmangelsyndrome

Die Symptomatik von Hormonmangelsituationen ist abhängig vom Schweregrad und meist sehr unspezifisch und von variabler Ausprägung. Insofern sind sie im klinischen Alltag häufig schwierig zu diagnostizieren und oft vergeht einige Zeit, bis die richtige Diagnose gestellt wird.
Schwerpunkt "Hormonelle Störungen"

Hormonelle Überfunktionen

Funktionsstörungen der Schilddrüse können Einfluß auf den Diabetes haben. Wie das eine mit dem anderen in Zusammenhang steht, erklärt Dr. Huda Chaar in diesem Beitrag.