Fußsyndrom
Kommentar zur hyperbaren Sauerstofftherapie

HBO beim Diabetischen Fußsyndrom nicht zu empfehlen

Eine Option, die für die Therapie von Fußulzera bei Diabetikern bekannt ist, ist die hyperbare Sauerstofftherapie. Ob sie wirklich positive Effekte hat ist jedoch fraglich.
Autonome Neuropathie

Indikatorpflaster als Screening-Instrument

Eine autonome Neuropathie mit Sudomotor­dysfunktion korreliert mit dem Auftreten eines Diabetischen Fußsyndroms und mit der Entwicklung einer kardialen autonomen Neuropathie. Zur Diagnostik der Sudomotor­dysfunktion wurde das Indikatorpflaster Neuropad® entwickelt.
News
Prof. Dr. Henrik Semb

Semb übernimmt Institut f. Translationale Stammzellforschung

Zum 1. August übernimmt Prof. Dr. Henrik Semb die Leitung des neu gegründeten Instituts für Translationale Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum München. Der Schwede arbeitet an einer Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes mithilfe von Stammzellen.
Neue S2e-Leitlinie

„Kryptogener Schlaganfall und offenes Foramen ovale“

Ein vergleichsweise einfacher Eingriff zum Verschluss des offenen Foramen ovale (PFO) kann das Risiko für einen Schlaganfall deutlich verringern, wenn zuvor eine sorgfältige Diagnostik keine Hinweise auf andere Schlaganfallursachen erbrachte. Das ist die wichtigste Aussage der neuen S2e-Leitlinie „Kryptogener Schlaganfall und offenes Foramen ovale“.
Diabetischer Fuß

Doppelblinde Großtat

Eine Verkürzung der Abheilungsdauer konnte am Beispiel der neuro-ischämischen dia­betischen Fußulzera in der klinischen Studie Explorer durch die TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix ­gezeigt werden. Sie wurde jetzt in Lancet Diabetes & Endocrinology publiziert.
Schwerpunkt „Wundmanagement“

Einsatz von Kaltplasma in der Wundbehandlung

Viele Diabetiker entwickeln im Laufe ihrer Erkrankung Wunden an den Füßen. Dr. Thomas Werner berichtet an dieser Stelle über eine neue Behandlungsmethode.
Schwerpunkt „Wundmanagement“

Management chronischer Wunden

Für die allermeisten Amputationen der unteren Extremitäten sind chronische Wunden verantwortlich. pAVK, chronisch-venöse Insuffizienz und Diabetes sind wiederum dafür die Ursache. Was man tun kann, weiß Dr. Holger Diener.
Schwerpunkt „Wundmanagement“

Plastische Deckung chronischer Wunden

Zellfreie, azelluläre Matrixpräparate sind eine Option zur Deckung oberflächlicher Wunden. Wie dabei verfahren wird, lesen Sie hier in einem Beitrag von Dr. medic. Tania-Cristina Costea und PD Dr. rer. nat. Bernd Stratmann.
Schwerpunkt „Wundmanagement“

Kein DFS darf ein Leben zerstören!

Diabetisches Fußsyndrom. Viel hat sich in den letzten 20 Jahren beim Diabetischen Fußsyndrom (DFS) getan. Zufriedenes Zurücklehnen ist jedoch keinesfalls angesagt. Dr. Dirk Hochlenert nennt die Problembereiche.
AG Diabetes, Sport und Bewegung

Bewegungstherapie bei DFS, ketogene Ernährung und Prävention

Das vom ehemaligem und vom amtierenden Vorsitzenden der AG moderierte Symposium der AG Diabetes, Sport und Bewegung anlässlich der Herbsttagung der DDG in Mannheim beinhaltete ganz unterschiedliche Facetten im Zusammenhang mit Diabetes und Sport.
EASD-Kongress

Wenn Füße den Fado singen

Ob körperliche oder mentale Charakterisierung der Patienten, eine patientennahe Methode für Knochenbiopsien oder Realdaten zu Rezidiven des Diabetischen Fußulcus: Auf dem EASD-Kongress letzten September in Lissabon deckte die Postersession zum DFS eine große Bandbreite ab.
Versorgung

Einschneidende Unterschiede

Regionale Unterschiede in den Versorgungsstrukturen für den diabetischen Fuß gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in England. Dort fand jetzt eine Studie, dass die Amputationsrate eng mit der Erfüllung von zehn Anforderungen an die Versorgung assoziiert war.
Versorgung

Offene Wunde

Der BVMed hat sich ein neues Konzept zur Versorgung chronischer Wunden auf die Fahnen geschrieben. Erstellt werden soll es von einer jetzt eingesetzten Arbeitsgruppe. Eine Veranstaltung in Berlin bildete den Auftakt der Initiative.
Wundheilungsmatrix

Der Wund-Welle begegnen

Für Behandler sind chronische Wunden eine Herausforderung; für den Patienten eine zum Teil monatelange Belastung. „Urgo“ hat jetzt mit „Urgo Start Plus“ eine Therapie auf den Markt gebracht, die die TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix mit polyabsorbierenden Polyacrylatfasern kombiniert.
Diabetischer Fuß

Hochdruck auch ambulant

Hyperbare Sauerstofftherapie bei schwerem diabetischen Fußsyndrom ist zukünftig auch ambulant eine ergänzende Behandlungsmöglichkeit. Das hat Mitte September der G-BA beschlossen und damit einen Beschluss aus dem Jahr 2000 teilweise revidiert.
Diabetisches Fußsyndrom

G-BA: Hyperbare Sauerstofftherapie künftig auch ambulant

Patienten mit schwerem diabetischen Fußsyndrom können künftig auch ambulant mit der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) behandelt werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag diese Leistungsausweitung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen.
Schwerpunkt „Diabetisches Fußsyndrom“

Schritt für Schritt zu mehr Mobilität

Nach Amputationen spielt die Rehabilitation eine besonders wichtige Rolle. Allgemein dauert der Rehabilitationsprozess mehrere Monate. Worauf es schwerpunktmäßig ankommt und wie eine optimale Versorgung im Idealfall verläuft, lesen Sie hier.
Schwerpunkt „Diabetisches Fußsyndrom“

di_CAP – innovative Therapieoption

Die Versorgung chronischer Wunden ist in den letzten Jahren immer relevanter geworden und wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Kaltes medizinisches Plasma ist eine Behandlungs­option bei komplexen Wunden. Lesen Sie, wie das Verfahren erfolgversprechend angewendet werden kann.
Sonderveröffentlichung

Mit Benfotiamin gegen den Vitamin B1-Mangel

Die diabetische Neuropathie ist weit verbreitet. Deren Progression wird gefördert durch den bei Patienten mit Diabetes weit verbreiteten Mangel an Vitamin B1 (Thiamin).