Fußsyndrom
Fortbildung

DFS: Wundmanagement

Das diabetische Fußsyndrom ist eine massive Folgeerkrankung des Diabetes. Rechtzeitiges Eingreifen, insbesondere präventive Maßnahmen, müssen im Vordergrund stehen. Wie das gelingen kann, erklärt Dr. Gerhard-W. Schmeisl in dieser Fortbildung.
CME: Diabetische Neuropathie

Aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie

Die typischen Symptome einer diabetischen Neuropathie, wie Missempfindungen und Schmerzen in den Extremitäten, schränken die Lebensqualität der Betroffenen erheblich ein. Aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie erleichtern das Management der Erkrankung in der Praxis.
News
JDRF

Einführung eines globalen Typ-1-Diabetes-Index

Die JDRF, eine weltweit führende Forschungsorganisation und Interessenvertretung für Diabetes mellitus Typ 1, gibt die Einführung des Typ-1-Diabetes-Index (T1D-Index) bekannt. Der T1D-Index ist das erste Tool zur Berechnung der Auswirkungen von Typ-1-Diabetes auf die individuelle und die öffentliche Gesundheit in Ländern auf der ganzen Welt. Bislang gab es noch große Wissenslücken über Verbreitung und Auswirkungen von Typ-1-Diabetes.
Fixkombination

Therapieoptimierung bei unzureichender BOT

Die Fixkombination aus Basalinsulin und GLP-1-RA ist bei einem unzureichend kontrollierten Diabetes Typ 2 ein vielversprechender Therapieansatz, dies belegen nach randomisiert-kontrollierten Zulassungsstudien Real-World-Studien unter Praxisbedingungen. In Deutschland steht für diese Therapieoption iGlarLixi aus Insulin glargin 100 E/ml und Lixisenatid zur Verfügung.
Erstattung

Breiterer Spangeneinsatz

Die podologische Behandlung mit Nagelkorrekturspangen wird verordnungsfähig, das hat der G-BA Mitte Februar beschlossen. Die AG Fuß der DDG lobt dies ausdrücklich als Erleichterung dabei, die konservativen sanften Maßnahmen beim diabetischen Fußsyndrom besser auszuschöpfen.
Diabetisches Fußsyndrom

Fischhaut lässt chronische Wunden schneller heilen

Eine hartnäckige Wunde am Fuß, eine „offene Stelle“ am Bein – was zunächst harmlos klingt, kann schwerwiegende Folgen haben. Eine aus Fischhaut gewonnene Wundabdeckung erzielt vielversprechende Behandlungsergebnisse und könnte viele Amputationen in Zukunft überflüssig machen.
Plasmamedizin

Leitlinie zum Einsatz von kaltem physikalischem Plasma

Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) und des Nationalen Zentrums für Plasmamedizin e.V. Berlin wurde bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) die erste Leitlinie zum rationalen therapeutischen Einsatz von kaltem physikalischem Plasma veröffentlicht.
DDG-AG Fuß

Jubiläum mit Mahnung

Unter dem Motto „Mobilität erhalten“ hat die AG Fuß der DDG Mitte Februar ihre 30. Jahrestagung abgehalten. Mit dem zentralen Ziel, Amputationen zu vermeiden, diskutierten die Diabetesexpertinnen neueste Erkenntnisse zum diabetischen Fußsyndrom.
Versorgung

Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Dr. Martin Lederle mit dem Thema Diabetisches Fußsyndrom (DFS). Er betreut regelmäßig Patienten, die mit dieser Erkrankung leben (müssen). Die Versorgung dieser Patienten hat sich in den letzten Jahren verbessert, einiges ist aber in den letzten 30 Jahren unverändert geblieben. Was, das lesen Sie hier.
Physiotherapie des diabetischen Fußes

Physio. Mobilisierung, muskuläre Kräftigung & Stabilisierung

Für die Vielzahl der Patienten mit unverletztem diabetischen Fuß und Neuropathie hat sich gezeigt, dass die physiotherapeutische Mobilisierung und Stabilisierung des Fußes und damit auch die Belastung bisher eine vernachlässigte Facette der Therapie darstellt.
Diagnostik & Behandlung

Diabetische sensomotorische Polyneuropathie

Weltweit steigt die Prävalenz des Diabetes mellitus stetig an. Eine der häufigsten und schwerwiegendsten Folgeerkrankungen der Stoffwechselstörung ist eine diabetische sensomotorische Polyneuropathie (DSPN). Empfehlungen für Screening, Diagnose und Management dieser Folgeerkrankung gibt im Folgenden ein Gremium internationaler Experten.
EASD-Kongress

Virtueller Fußabdruck

Die ganze Bandbreite von Diagnose, Versorgungsorganisation und medikamentöser sowie interventioneller Therapie des diabetischen Fußsyndroms beleuchteten die „Short Orals“ auf dem virtuellen Kongress der European Association for the Study of Diabetes Ende September.
Nebenwirkungen

Warnung mit Folgen

Das UKE hat eine Studie zur erhöhten Amputationsrate unter Antidiabetika durchgeführt und darin untersucht, wie sich Warnungen von Regulationsbehörden auf die deutschlandweite Versorgungsrealität auswirken.
Interdisziplinär

Smartes Pflaster für chronische Wunden

Eine internationale Kooperation aus Materialwissenschaft und Medizin entwickelt ein individuell aktivierbares Gelpflaster aus dem 3-D-Drucker. Es soll bei chronischen Wunden zum Beispiel bei Diabetes zum Einsatz kommen. Erste Ergebnisse weisen auf eine gute Verträglichkeit des Pflasters und eine verbessere Wundheilung hin.
Fußversorgung

Auf die Füße getreten

Die DDG warnt, dass die Online-Bestellung von Einlagen beim diabetischen Fuß Qualitätsstandards nicht erfüllen kann, da die Patienten aufgrund neuropathischer Einschränkungen die Passform der Einlagen nicht verlässlich selbst beurteilen können.
Diabetischer Fuß

GVWG: Substitution von ärztlichen Tätigkeiten

Patienten mit einer chronischen Wunde am Fuß müssen in besonderer Weise versorgt werden. Dabei spielt die Übertragung ärztlicher Tätigkeiten im Rahmen des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetzes (GVWG) eine große Rolle.
Nervenschädigungen

Spielen für die Diabetesforschung

Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Magdeburg wollen mit Hilfe eines neuartigen Ansatzes Nervenschädigungen und Wahrnehmungsstörungen bei Betroffenen mit Diabetes frühzeitig erkennen.
Diabetisches Fußsyndrom

Gefahr durch Online-Bestellung von Einlagen

In einer Stellungnahme warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor möglichen Gefahren für Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom durch die kontaktlose Bestellung von Einlagen im Internet. Schutzschuhe und individuell angefertigte Einlagen müssen professionell gefertigt und individuell angepasst werden, betont die Fachgesellschaft.
Grundlagenforschung

Chemokine neutralisieren

Eine chemokinbindende Wundauflage soll die Heilung der Haut bei chronischen Entzündungen ermöglichen. Das haben Dresdener Wissenschaftler jetzt erfolgreich im Schweinemodell getestet.
Chronische Wunden

Warme Worte für kaltes Plasma

Der G-BA hat Mitte Juli der Wundbehandlung mit Kaltplasma ein für eine Erprobungsstudie hinreichendes Potenzial bestätigt. Das Unternehmen Neoplas Med sieht darin einen Meilenstein auf dem Weg zur Kassenleistung für die Methode.