Minimalinvasive Verfahren zur "inneren Druckentlastung" bieten bei Diabetischem Fußsyndrom (DFS) effektive Möglichkeiten, Wundschlusszeiten und Rezidive zu reduzieren. Sie erhalten Mobilität, können ambulant erfolgen und sind echte Alternativen zur Amputation.
Die Aufrechterhaltung der Mobilität während der durchschnittlich sechsmonatigen aktiven Phase des DFS ist entscheidend, um die Lebensqualität zu erhalten, einen gesunden Lebensstil zu fördern und die soziale Teilhabe aufrechtzuerhalten und die Sterblichkeit zu senken.
In Frankfurt am Main entsteht eine neue Fabrik für die Insulinproduktion von Sanofi mit einer Investition im Gesamtvolumen von knapp zwei Milliarden Euro. Die vollautomatisierte Anlage wird voraussichtlich ab 2032 produzieren. Auch mithilfe von künstlicher Intelligenz soll es die weltweite Insulinversorgung langfristig sichern.
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für die orale Darreichungsform von Semaglutid unter dem Namen Wegovy erteilt. Das Präparat wird einmal täglich als Tablette mit 25 Milligramm Wirkstoff eingenommen. Nach Angaben des Herstellers Novo Nordisk wird das Präparat voraussichtlich im dritten Quartal 2026 in Deutschland verfügbar sein.
Die klinische Versorgung von Patienten mit Diabetischen Fußsyndrom (DFS) erfolgt meist dezentral in spezialisierten Fachabteilungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Leitsymptom der Patienten. Am Cellitinnen-Krankenhaus St. Vinzenz in Köln arbeiten fünf Fachdisziplinen "Hand in Hand für den Fuß". Wie das funktioniert, lesen Sie hier.
Ein Student der Hochschule Osnabrück hat ein kostengünstiges, kontinuierliches Sensorsystem für Schuhe entwickelt, dass im Alltag zur Früherkennung von Fehlbelastungen und damit zur Prävention des Diabetischen Fußsyndroms bei Menschen mit Diabetes eingesetzt werden könnte.
Um das Diabetische Fußsyndrom erfolgreich zu behandeln, bedarf es interprofessioneller Zusammenarbeit. Wie Amputationen verhindert werden können, lesen Sie hier.
Gibt es Evidenz für neuere Methoden der Wundtherapie – oder ist das alles Hokuspokus? Und wie sollte man mit der neuen Risikogruppeneinteilung beim DFS umgehen? Ein Symposium der AG Diabetischer Fuß auf der Diabetes Herbsttagung 2024 zeigt Diabetes-Teams Wege auf.
Die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms braucht besondere Ressourcen. Das gilt für die Behandlungsteams, aber auch für die Hardware, z.B. die Behandlungsräume. Wie solche Standards aussehen könnten, darüber berichtet Dr. Joachim Kersken.
Die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) ist eine Herausforderung für die diabetologischen Teams. Was zu tun ist, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine Erkrankung mit einer multifaktoriellen Genese. Neben der Prävention von Fußulcera ist die konsequente qualitätsgesicherte Behandlung ein wesentlicher Baustein zur Verhinderung von Amputationen. Was in Rheinland-Pfalz in dieser Sache geleistet wurde, lesen Sie hier.
Nach drei Jahren Pandemie bedingter Verhinderung des unmittelbaren Austausches und der Präsentation konnte am 17./18. März 2023 die Jahrestagung der AG Fuß in der Deutschen Diabetes Gesellschaft wieder stattfinden.
In westlichen Ländern sind diabetesbedingte Komplikationen die Hauptursache von Amputationen an den unteren Gliedmaßen. Belgien ist da keine Ausnahme.
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Die internationale Versorgungssituation bei diabetesbedingten Amputationen war ein Thema auf dem EASD-Kongress in Stockholm. Aber auch eine bessere Prognose der Heilungschance von Fußulzera und die Entlastungstherapie beschäftigten die Wissenschaftler.
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Sind Menschen mit Diabetes während der Coronapandemie unterversorgt gewesen? Eine Studie des DDZ zeigt auffällige Tendenzen: 2020 gab es eine Reduktion von Krankenhausaufenthalten wegen diabetischen Fußsyndroms – aber mehr aufgrund von Beinamputationen.
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Multidisziplinäres Miteinander und Professionalisierung sind zwei Erfolgsfaktoren der Fußnetze. Zweitmeinungen sind daher schon lange Bestandteil. Das in der G-BA-Richtlinie verbriefte Recht darauf auch in der normalen Versorgung startet jedoch nur langsam.
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Veränderungen und Funktionsverlust des Fußes betten sich in einen komplexen Befund ein. Wann kommen welche Heilmittel in der DFS-Versorgung sinnvoll zum Einsatz?
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Diabetes ist ein Risikofaktor für das Entstehen einer Polyneuropathie. Daneben gibt es allerdings weitere Auslöser für die Erkrankung des Nervensystems. Vor allem Luftverschmutzung führt zu einem erhöhten Risiko, wie Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Kooperation mit dem Helmholtz Zentrum München herausgefunden haben.
Diagnose der diabetischen Neuropathie in der Praxis
Die Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland untersucht ihre Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus regelmäßig auf das Vorliegen einer distalen sensomotorischen Polyneuropathie (DSPN), zeigt eine aktuelle Querschnitts-Studie. Allerdings sei das Vorgehen dabei meist nicht standardisiert und daher fehleranfällig [1].