Der Jahreskongress der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft (Central European Diabetes Association, CEDA) findet in diesem Jahr in Düsseldorf statt und legt den Fokus auf Kardio-Diabetes, Präzisionsdiabetologie sowie neue Therapieansätze. Noch bis Ende März können Forschende ihre Abstracts einreichen.

Die Central European Diabetes Association (CEDA) ist eine internationale wissenschaftliche Fachgesellschaft, die den Austausch von Diabetes-Expertinnen und -Experten insbesondere in Zentral-, Ost- und Südosteuropa fördert. Vom 25. bis 27. Juni 2026 findet der CEDA-Kongress in Düsseldorf statt. Organisiert wird er vom Deutschen Diabetes Zentrum (DDZ) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Veranstaltungsort sind die Hörsäle der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Düsseldorf und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Vielfältiges wissenschaftliches Programm

Das wissenschaftliche Programm richtet sich sowohl an Forschende als auch praktizierende Ärztinnen und Ärzte. Schwerpunkte liegen auf aktuellen Themen mit hoher klinischer Bedeutung. Dazu zählen unter anderem:

  • Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Kardio-Diabetes)
  • Präzisionsdiabetologie und die Heterogenität des Diabetes
  • Diabetes und Begleiterkrankungen, insbesondere Leber- , Nieren und Nervenerkrankungen
  • Prävention durch Ernährung, Bewegung und Lebensstilveränderungen

Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Satellitensymposien verschiedener Pharmaunternehmen.

Neue Formate stärken Austausch und Nachwuchs

Neue Formate wie ein gemeinsames Symposium mit der European Association for the Study of Diabetes (EASD) erweitern das Programm. Ziel des Symposiums ist es, die CEDA noch stärker als bisher mit der europäischen Diabetes-Forschung zu vernetzen und den wissenschaftlichen Austausch auf internationaler Ebene weiter auszubauen. Im gemeinsamen Symposium des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und des DDZ werden führende Expertinnen und Experten der DZD-Partnerinstitute über Innovationen in der Diabetologie referieren.

In zwei „Young Investigator Sessions“ erhalten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, ihre Arbeiten vor großem Fachpublikum zu präsentieren und sich mit erfahrenen Expertinnen und Experten auszutauschen. „Im Laufe der Zeit haben sich die CEDA-Kongresse zu einem idealen Ort für den intensiven Austausch zwischen Diabetes-Expertinnen und -Experten sowie der nächsten Generation von Forschenden und Ärztinnen und Ärzten entwickelt“, erklärt Professor Dr. Michael Roden, Kongresspräsident der CEDA 2026, wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher des Vorstands des DDZ sowie Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf.

Weitere Informationen zum Kongress, zur Anmeldung und zur Abstract-Einreichung unter: www.ceda2026.com

Kontakt zum Organisationsteam: info@ceda2026.com

Call for Abstracts und Nachwuchsförderung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können über die Website der CEDA noch bis zum 31. März 2026 Abstracts mit neuen Forschungsergebnissen einreichen. Alle angenommenen Beiträge sollen als Poster präsentiert werden. Die Abstracts werden außerdem in der Fachzeitschrift „Diabetes, Stoffwechsel und Herz“ publiziert, dem offiziellen Organ der CEDA.

Zur gezielten Förderung des Nachwuchses vergibt die CEDA zehn Reisestipendien in Höhe von jeweils 500 Euro an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter 40 Jahren (Altersnachweis erforderlich), die keine andere Förderung erhalten. Die Stipendien beinhalten zusätzlich eine kostenfreie Kongressregistrierung.

Professor Roden zu Gast im Podcast O-Ton Diabetologie

Der Kongresspräsident der CEDA, Professor Dr. Michael Roden, war zu Gast im Podcast O-Ton Diabetologie. Dort erläutert er die diagnostischen Herausforderungen einer Fettleber, erklärt, wie wirksam die Früherkennung mittels des FIB-4-Index sein könnte und welche zusätzlichen Untersuchungen möglich sind. Natürlich sind auch die Therapieoptionen ein wichtiges Thema. Prof. Roden gibt außerdem einen Einblick in die Forschung am DDZ zu vaskulären Veränderungen der Leber.

zur Podcast-Folge mit Prof. Roden

Als Extra folgt ein Ausblick auf die wissenschaftlichen Schwerpunkte des CEDA-Kongresses in Düsseldorf.

von Redaktion diabetologie-online
mit Materialien des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ)