Gehören auch Sie zu den Ärztinnen und Ärzten, die das Potenzial der Digitalisierung als hoch ansehen? Damit sind Sie nicht allein, denn über drei Viertel der diabetologisch tätigen Ärzte sehen in der Digitalisierung ein großes Potenzial zur Optimierung der Diabetestherapie. Auf welchem Stand aber ist die Digitalisierung in der Praxis und ganz konkret in Ihrer Praxis? Welche Fortschritte gibt es in der digitalen Transformation, welche Schwierigkeiten? Darüber können Sie sich am 28. November während des virtuellen Barcamps Diabetologie Digital mit Kolleginnen und Kollegen auf Augenhöhe austauschen.

Das Barcamp Diabetologie Digital - das Wichtigste in Kürze

Thema des Barcamps: Diabetologie Digital: Wie gelingt mir als Ärztin/Arzt die digitale Transformation in meiner Praxis?

Eingeladen sind: Diabetologinnen und Diabetologen und Hausärztinnen und Hausärzte mit diabetologischem Schwerpunkt

Termin: 28. November 2020, 9.30 bis 14:30 Uhr (ab 8:30 Technik-Check)

Gastgeber: Kirchheim-Verlag, Mainz

Unterstützer: Berlin-Chemie AG

Anmeldung:

Vor- und Nachname: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: E-Mail-Adresse: Ich bin:

Teilnahmebedingungen: Dieses Angebot richtet sich an ärztlich tätige Personen. Mit der Anmeldung bestätige ich, dass ich zum berechtigten Personenkreis gehöre. Während des Barcamps Diabetologie Digital werden evtl. Foto-, Ton- und/oder Filmaufnahmen gemacht, die potentiell für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Medien veröffentlicht werden. Mit der Anmeldung willige ich unwiderruflich und für alle gegenwärtigen und zukünftigen Kirchheim-Medien sowie zur internen und externen Kommunikation des Sponsors in die unentgeltliche Verwendung von Bildern und Stimme für Fotografien, Live-Übertragungen, Sendungen und/oder Aufzeichnungen von Bild und/oder Ton, die vom Veranstalter oder deren Beauftragten in Zusammenhang mit der Veranstaltung erstellt werden, ein.§23 Abs. 2 Kunsturheberrecht bleibt unberührt.

Wir bitten um Verständnis, dass wir uns die Absage der Veranstaltung – etwa bei zu geringer Teilnehmerzahl, Schließung des Veranstaltungsorts bzw. Software-Ausfall oder höherer Gewalt - vorbehalten müssen. Im Fall einer zu geringen Teilnehmerzahl erfolgt die Absage nicht später als zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung. Absagen aus einem anderen wichtigem Grund werden wir Ihnen so rechtzeitig wie möglich mitteilen. Ablaufänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten, soweit der Gesamtcharakter der Veranstaltung dadurch nicht beeinträchtigt wird. Ein Dozentenwechsel sowie unwesentliche Änderungen im Veranstaltungsablauf oder eine zumutbare Verlegung des Veranstaltungsortes berechtigen nicht zur Preisminderung oder zum Rücktritt vom Vertrag. Müssen wir ein Barcamp absagen, erstatten wir umgehend die bezahlte Teilnahmegebühr. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens von Organen, Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen des Veranstalters Kirchheim + Co GmbH.


Vorteile, Nachteile und wichtige Themenfelder der Digitalisierung

Die Umfrage unter diabetologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten für den Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes (D.U.T-Report) zeigt deutlich, wie groß die an die Digitalisierung in der Diabetologie geknüpften Erwartungen sind: 75,8 Prozent schätzen das Potenzial zur Optimierung der Diabetestherapie als „hoch“ ein, 20,5 Prozent als „mittel“ und nur 3,7 Prozent als klein.

Egal, zu welcher Gruppe Sie gehören: In der technikaffinen Diabetologie sind Elemente der Digitalisierung schon in den Praxen angekommen, auch wenn längst nicht alles reibungslos läuft. Hinzu kommt, dass Patientinnen und Patienten sich ebenfalls viel von der Digitalisierung versprechen – unter ihnen sind es 78,8 Prozent der für den D.U.T-Report Befragten, die in der Digitalisierung ein großes Optimierungspotentzial sehen. Was können nun Vorteile der Digitalisierung sein? Die Top 5 der befragten Ärztinnen und Ärzte sind:

  • Bessere Kommunikation mit dem Patienten
  • Mehr Unterstützung bei Therapieentscheidungen
  • Mehr Empowerment für Patienten
  • Besser Behandlungsqualität
  • Mehr Patientensicherheit

Bei den Nachteilen, die die Befragten in der Digitalisierung sehen, stehen folgende 5 Punkte ganz oben:

  • Unklare Vergütung digitaler Leistungen
  • Rechtliche Unsicherheiten
  • Hohe Investitionskosten
  • Gefahr des Missbrauchs von Patientendaten
  • Fehleranfälligkeit von digitalen Anwendungen

Und auch die für die befragten Ärztinnen und Ärzte wichtigsten Themenfelder wurden abgefragt. Hier wiederum die Top 5, wobei Online-Schulungen hier wohl nicht darunter sind, weil die Umfrage vor der Corona-Pandemie durchgeführt worden ist:

  • Software zur Analyse der Glukosedaten
  • Kompatibilität mit anderen Systemen
  • Closed-Loop-Systeme (künstliche Bauchspeicheldrüse)
  • Systeme zur Hilfe bei Patienten-Entscheidungen
  • Diabetes-Apps

Die vollständigen Ergebnisse der D.U.T-Befragung können Sie hier nachlesen.

Lust auf einen Austausch auf Augenhöhe? Kommen Sie zum Barcamp Diabetologie Digital

Wahrscheinlich haben auch Sie sich auf den Weg gemacht und wissen außerdem, dass die digitale Transformation in der Diabetologie immer weiter voranschreitet. Und einige der Top-5-Punkte kommen Ihnen sehr bekannt vor und beschäftigen Sie tagtäglich. Was aber bedeutet das für Sie im Alltag? Da geht es ganz praktisch um

  • die – teils veralteten - Praxisverwaltungssysteme und ihre Tücken
  • die Auslese-Software für Messgeräte, CGM-Systeme und Insulinpumpen
  • den Informationsaustausch zwischen Geräten und Software
  • Schnittstellen, die nicht immer gut funktionieren

Einen neuen Schub durch die Corona-Pandemie hat die Diskussion um Online-Schulungen bekommen. Und wie sieht es bei all dem eigentlich finanziell aus? Wie Ihre niedergelassenen Kollegen Dr. Andreas Lueg, Hameln, und Dr. Nikolaus Scheper, Marl, darüber denken, können Sie ebenfalls im D.U.T-Report nachlesen.

Möchten Sie wissen,

  • wie andere diabetologisch tätige Ärztinnen und Ärzte darüber denken?
  • welche Lösungen sie gefunden haben?
  • wie sie sich bei Schwierigkeiten helfen?
  • welche Innovationen sie gut finden und vielleicht sogar schon praktisch umsetzen?
  • welche Chancen sich auftun und welche Hürden es konkret gibt?

Sind Sie interessiert an einem offenen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, die sich ebenfalls im Digitalisierungsprozess befinden und teils skeptisch, teils positiv in die Zukunft blicken? Wollen Sie gemeinsam mit anderen Lösungen suchen und finden? Wenn ja, können Sie sicherlich von einer Teilnahme am Barcamp Diabetologie Digital profitieren – und das ganz bequem von zu Hause aus.

Was ist ein Barcamp?
  • Barcamp, auch Un-Konferenz oder Ad-Hoc-Nicht-Konferenz genannt, bezeichnet ein Live-Forum mit übergeordnetem Thema, aber ohne ein schon vor Beginn festgelegtes Programm.
  • Bar kommt aus der IT-Sprache und bedeutet Variable; Sessions heißen die Diskussionsrunden und Workshops.
  • Wrap-up heißt das gemeinsame Treffen am Ende des Barcamps, bei dem die Essenzen aus den einzelnen Sessions vorgestellt werden.

Konkret auf das Barcamp Diabetologie bezogen bedeutet das: Sie können alle Themen aus dem Bereich „Digitalisierung in der Diabetologie“ zum Barcamp mitbringen oder auch schon vorher einreichen. Es gibt dabei keine inhaltlichen Einschränkungen. Welche Sessions/Diskussionrunden in die Sessionplan aufgenommen werden, wird zu Beginn gemeinsam entschieden. Beispiele für Themen können Sie sich hier anschauen.

Was müssen Sie noch wissen?

  • Geleitet wird das Barcamp Diabetologie Digital von der erfahrenen Anne Seubert, die schon viele Diabetesbarcamps moderiert hat – und zudem selbst Typ-1-Diabetikerin ist.
  • Technisch läuft das virtuelle Barcamp Diabetologie Digital über Microsoft Teams. Diese Software ist browserbasiert; es muss nichts heruntergeladen werden. Zur Sicherheit gibt es einen Technik-Check vorab und technischen Support während des Barcamps.
  • Am Barcamp teilnehmen können Sie am Computer (stationär oder Laptop, möglichst mit Kamera) oder am Smartphone.


Redaktion
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
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