Fußsyndrom
Diabetisches Fußsyndrom

Fischhaut lässt chronische Wunden schneller heilen

Eine hartnäckige Wunde am Fuß, eine „offene Stelle“ am Bein – was zunächst harmlos klingt, kann schwerwiegende Folgen haben. Eine aus Fischhaut gewonnene Wundabdeckung erzielt vielversprechende Behandlungsergebnisse und könnte viele Amputationen in Zukunft überflüssig machen.
Plasmamedizin

Leitlinie zum Einsatz von kaltem physikalischem Plasma

Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) und des Nationalen Zentrums für Plasmamedizin e.V. Berlin wurde bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) die erste Leitlinie zum rationalen therapeutischen Einsatz von kaltem physikalischem Plasma veröffentlicht.
News
Typ-1-Diabetes

„InRange“ – auf die Zeit im Zielbereich kommt es an

Für das Basalanaloginsulin der zweiten Generation Insulin glargin 300 Einheiten (E)/ml (Toujeo) liegt eine breite Evidenz aus der klinischen Forschung sowie aus Real-World-Studien vor. „Die neueste Untersuchung – „InRange“ – war die erste randomisierte kontrollierte Studie, die Insulin glargin 300 E/ml und Insulin degludec 100 E/ml bei Menschen mit Typ-1-Diabetes verglich und dabei die Zeit im Zielbereich als primären Endpunkt nutzte“, so Professor Dr. Thomas Danne, Hannover.
NASH

Publikation zu Fettlebererkrankungen ausgezeichnet

Die Deutsche Leberstiftung lobte auch im Jahr 2022 den Preis für eine herausragende Publikation im Bereich der Hepatologie aus und erhielt zahlreiche exzellente Bewerbungen und Vorschläge für die mit dem Preis auszuzeichnende Publikation. Der Preis wurde von einem Gutachterkomitee vergeben, dem Prof. Dr. Maura Dandri-Petersen aus Hamburg, Prof. Dr. Christian Strassburg aus Bonn und Prof. Dr. Frank Tacke aus Berlin angehören.
DDG-AG Fuß

Jubiläum mit Mahnung

Unter dem Motto „Mobilität erhalten“ hat die AG Fuß der DDG Mitte Februar ihre 30. Jahrestagung abgehalten. Mit dem zentralen Ziel, Amputationen zu vermeiden, diskutierten die Diabetesexpertinnen neueste Erkenntnisse zum diabetischen Fußsyndrom.
Versorgung

Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Dr. Martin Lederle mit dem Thema Diabetisches Fußsyndrom (DFS). Er betreut regelmäßig Patienten, die mit dieser Erkrankung leben (müssen). Die Versorgung dieser Patienten hat sich in den letzten Jahren verbessert, einiges ist aber in den letzten 30 Jahren unverändert geblieben. Was, das lesen Sie hier.
Physiotherapie des diabetischen Fußes

Physio. Mobilisierung, muskuläre Kräftigung & Stabilisierung

Für die Vielzahl der Patienten mit unverletztem diabetischen Fuß und Neuropathie hat sich gezeigt, dass die physiotherapeutische Mobilisierung und Stabilisierung des Fußes und damit auch die Belastung bisher eine vernachlässigte Facette der Therapie darstellt.
Diagnostik & Behandlung

Diabetische sensomotorische Polyneuropathie

Weltweit steigt die Prävalenz des Diabetes mellitus stetig an. Eine der häufigsten und schwerwiegendsten Folgeerkrankungen der Stoffwechselstörung ist eine diabetische sensomotorische Polyneuropathie (DSPN). Empfehlungen für Screening, Diagnose und Management dieser Folgeerkrankung gibt im Folgenden ein Gremium internationaler Experten.
EASD-Kongress

Virtueller Fußabdruck

Die ganze Bandbreite von Diagnose, Versorgungsorganisation und medikamentöser sowie interventioneller Therapie des diabetischen Fußsyndroms beleuchteten die „Short Orals“ auf dem virtuellen Kongress der European Association for the Study of Diabetes Ende September.
Nebenwirkungen

Warnung mit Folgen

Das UKE hat eine Studie zur erhöhten Amputationsrate unter Antidiabetika durchgeführt und darin untersucht, wie sich Warnungen von Regulationsbehörden auf die deutschlandweite Versorgungsrealität auswirken.
Interdisziplinär

Smartes Pflaster für chronische Wunden

Eine internationale Kooperation aus Materialwissenschaft und Medizin entwickelt ein individuell aktivierbares Gelpflaster aus dem 3-D-Drucker. Es soll bei chronischen Wunden zum Beispiel bei Diabetes zum Einsatz kommen. Erste Ergebnisse weisen auf eine gute Verträglichkeit des Pflasters und eine verbessere Wundheilung hin.
Fußversorgung

Auf die Füße getreten

Die DDG warnt, dass die Online-Bestellung von Einlagen beim diabetischen Fuß Qualitätsstandards nicht erfüllen kann, da die Patienten aufgrund neuropathischer Einschränkungen die Passform der Einlagen nicht verlässlich selbst beurteilen können.
Diabetischer Fuß

GVWG: Substitution von ärztlichen Tätigkeiten

Patienten mit einer chronischen Wunde am Fuß müssen in besonderer Weise versorgt werden. Dabei spielt die Übertragung ärztlicher Tätigkeiten im Rahmen des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetzes (GVWG) eine große Rolle.
Nervenschädigungen

Spielen für die Diabetesforschung

Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Magdeburg wollen mit Hilfe eines neuartigen Ansatzes Nervenschädigungen und Wahrnehmungsstörungen bei Betroffenen mit Diabetes frühzeitig erkennen.
Diabetisches Fußsyndrom

Gefahr durch Online-Bestellung von Einlagen

In einer Stellungnahme warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor möglichen Gefahren für Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom durch die kontaktlose Bestellung von Einlagen im Internet. Schutzschuhe und individuell angefertigte Einlagen müssen professionell gefertigt und individuell angepasst werden, betont die Fachgesellschaft.
Grundlagenforschung

Chemokine neutralisieren

Eine chemokinbindende Wundauflage soll die Heilung der Haut bei chronischen Entzündungen ermöglichen. Das haben Dresdener Wissenschaftler jetzt erfolgreich im Schweinemodell getestet.
Chronische Wunden

Warme Worte für kaltes Plasma

Der G-BA hat Mitte Juli der Wundbehandlung mit Kaltplasma ein für eine Erprobungsstudie hinreichendes Potenzial bestätigt. Das Unternehmen Neoplas Med sieht darin einen Meilenstein auf dem Weg zur Kassenleistung für die Methode.
BVKD – Die Diabetes-Kliniken

Ulcera mit minimalinvasiver Fußchirurgie behandeln

Die minimalinvasive Fußchirurgie lässt sich vielfältig auch oder gerade für Menschen mit Diabetes einsetzen. Die Orthopädin und Unfallchirurgin Miriam Birth aus Göttingen stellt beispielhaft die Distale Minimalinvasive Metatarsale Osteotomie (DMMO) vor, ein Verfahren zur Druckentlastung bzw. Umverteilung an den Metatarsalia.
Originalie

Kaltplasmatherapie bei Problemwunden

In dieser Studie wurde ein kleines, batteriebetriebenes Kaltplasmagerät bei zehn Patienten (elf Wunden) mit chronischen Problemwunden aus der diabetologischen Schwerpunktpraxis einmal wöchentlich zusätzlich zur Standardtherapie eingesetzt.
Diabetisches Fußssyndrom

Behandlung mit der OKOFLIP-Methode

Das Diabetische Fußsyndrom ist eine schwere Folgeerkrankung des Diabetes. Die Behandlung sollte unbedingt interdisziplinär erfolgen. Oberstes Ziel ist es, Amputationen zu vermeiden. Für die Wundheilung gibt es eine relativ neue Methode, die Dr. Denis Simunec hier beschreibt.