Die kardiovaskuläre Prävention nimmt neben der Kontrolle des HbA1c-Wertes eine zentrale Rolle in der modernen Therapie des Typ-2-Diabetes ein. Eine von Novo Nordisk durchgeführte Umfrage¹ zeigt: Drei Viertel der Patienten gehen davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und kardiovaskulären Folgeerkrankungen besteht. Vier von Fünf haben ein Interesse daran, ihr kardiovaskuläres Risiko durch ein Diabetes-Medikament zu senken.

Bei Männern lassen sich etwa 60 % der verlorenen Lebensjahre auf kardiovaskuläre (CV) Ereignisse zurückführen, bei Frauen sind es circa 45 %.² Betroffene sollten daher über die kardiovaskulären Risiken der Erkrankung und ihre Therapiemöglichkeiten informiert sein. Um herauszufinden wie der Wissenstand bei den Patienten ist, führte Novo Nordisk eine Online-Befragung unter Personen mit Typ-2-Diabetes durch. Insgesamt nahmen 356 Patienten teil, die einen GLP-1 Rezeptor-Agonisten (RA) oder eine eskalierte orale Therapie (DPP-4 bzw. SGLT-2 Hemmer) verordnet bekommen hatten. Das Ergebnis der Befragung zeichnet ein positives Bild: Drei von vier Befragten waren sich dem Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und dem damit einhergehendem erhöhtem Risiko kardiovaskulärer Folgeerkrankungen bewusst.¹

Großes Interesse an Senkung des CV-Risikos und Wunsch nach langem eigenständigem Leben

Insgesamt zeigten die Befragten ein hohes Interesse an Informationen über CV-Risiko senkende Medikamente. Der Arzt gilt dabei als präferierter Informationskanal. Die Umfrage machte außerdem deutlich, dass Patienten der Prävention kardiovaskulärer Risiken (36 %) gefolgt von der Senkung des HbA1c-Wertes (23 %) einen deutlich höheren Stellenwert einräumten als beispielsweise der Spritzhäufigkeit (13 %).¹

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Mit ihrem Leben als Patienten mit Typ-2-Diabetes waren die Befragten insgesamt relativ zufrieden. Der größte Wunsch für 97 % der Betroffenen war es, möglichst lange eigenständig leben zu können, ohne durch krankheitsbedingte Komplikationen wie kardiovaskuläre Folgeerkrankungen einschränkt zu sein.¹

Patienten fühlen sich gut informiert

Umso wichtiger ist es, dass der behandelnde Arzt die Patienten neben Wirkweise und Verträglichkeit von Antidiabetika auch über die kardiovaskulären Risiken bei Typ-2-Diabetes aufklärt. Laut Umfrage hat mehr als die Hälfte der befragten Patienten mit ihrem Arzt bereits ein Gespräch über das persönliche Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko geführt. Insgesamt fühlten sich vier Fünftel der Befragten von ihrem Arzt zufriedenstellend über ihre Diabetes-Medikamente informiert. 82 % vertrauten der Therapieentscheidung ihres Arztes. Insbesondere die im Arztgespräch über ihr persönliches CV-Risiko aufgeklärten Patienten bewerteten den Informationsgehalt ihres Arztgesprächs als sehr gut. Dennoch wünschte sich die Hälfte aller Befragten, stärker in die Therapiewahl einbezogen zu werden.¹


Literatur
1. Medpirica GmbH. Studie mit Diabetes Typ-2 Patienten. CV-Risiko und GLP-1 RA Therapiewahl aus Patientensicht. Erhebungszeitraum 6. – 26. November 2017. (Stand: 05.01.2018, Daten Novo Nordisk). Hinweise zu den Marktforschungs-Ergebnissen: Die Ergebnisse stammen aus einer nicht repräsentativen Befragung von 356 Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes, denen mindestens ein GLP-1 RA oder ein DPP-IV/SGLT-2 Inhibitor verordnet wurde. Die Patienten wurden aus einem Online-Access-Panel mit 250.000 Teilnehmern in Deutschland ausgewählt und mussten den Produktnamen des ihnen verordneten GLP-1 RA bzw. DPP-IV/SGLT-2 Inhibitors korrekt nennen können.
2. The Emerging Risk Factor Collaboration et al. JAMA 2015;314:52-60 and Supplement appendix

Quelle: Pressemitteilung von Novo Nordisk