Der langfristige Erfolg nach einer Nierentransplantation wird gefährdet durch den progressiven Verlust an Nierenfunktion sowie durch den sog. "Tod mit funktionierendem Transplantat", zumeist bedingt durch kardiovaskuläre Komplikationen. Hierbei spielen Störungen im Glukosemetabolismus eine entscheidende Rolle. Diese unterscheiden sich nach Transplantation in einigen Punkten relevant von denen, die unabhängig von einer Transplantation auftreten. Eine erhöhte Vigilanz, ein Verständnis der Pathophysiologie sowie Strategien zur Prävention und frühen Therapie sollen helfen, die Prognose der Patienten nach Nierentransplantation nachhaltig zu verbessern.

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