In Deutschland leben viele Migranten, von denen auch viele einen Diabetes haben. Je nach Herkunft kann sich das Krankheitsverständnis von dem vieler Deutscher unterscheiden. Aber auch kulturelle Besonderheiten und andere Lebensstile spielen für die Betreuung dieser Patienten eine Rolle. Dazu können Sprach- und Bildungsprobleme kommen, die die Therapie erschweren. Eine besondere Situation stellt für Menschen moslemischen Glaubens, die einen Diabetes haben, der Fastenmonat Ramadan dar: In dieser Zeit können wegen der außergewöhnlichen Ernährungssituation besonders viele akute Diabeteskomplikationen auftreten.

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