85 % der Corona-Patienten werden ambulant versorgt, aber es mangelt weiter an Schutzausrüstung. Darauf wies die Kassenärztliche Bundesvereinigung Anfang April hin.

Dies stelle bei der Bekämpfung des Coronavirus nach wie vor das größte Problem in Arztpraxen dar. Zwar würden seit Ende März nach und nach Lieferungen eintreffen, aber teilweise nur kleine Mengen, so die KBV. Ohne ausreichende Schutzausrüstung müssten Ärzte infektiöse Patienten abweisen und im Extremfall ihre Praxis schließen. Vor diesem Hintergrund lehnte der KBV-Vorstand eine allgemeine Maskenpflicht für die Bevölkerung ab. Darüber könne man erst nachdenken, wenn ausreichend Schutzmaterial für die medizinische Versorgung vorhanden ist.


Quelle:
KBV