Die Adipositasprävalenz ist in den vergangenen Jahrzehnten in epidemischen Ausmaßen angestiegen. Durch Adipositas erhöht sich das Risiko für Folgekrankheiten wie u. a. Diabetes, Fettleber, Herz-Kreislauf-Krankheiten, einigen Krebsarten und Demenz erheblich. Den betroffenen Patienten werden kalorienreduzierte Ernährungsformen und erhöhte körperliche Aktivität empfohlen, obwohl in Studien gut belegt ist, dass diese Therapieansätze nur kurzfristige Erfolge haben. Derzeit stellen bariatrisch-chirurgische Verfahren – trotz z. T. erheblicher Nebenwirkungen – die langfristig wirksamste Methode der Gewichtsreduktion dar. In naher Zukunft könnten aber neue Pharmakotherapien, die auf das zugrundeliegende Problem der Leptinresistenz zielen, ähnlich gute Erfolge haben.

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